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<title>Inzest</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Inzest</span></h1>
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<p><b>Inzest</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">incestus</span> „unkeusch“), veraltet <b>Blutschande</b>, bezeichnet den <a href="Geschlechtsverkehr" title="Geschlechtsverkehr">Geschlechtsverkehr</a> zwischen eng <a href="Blutsverwandtschaft" title="Blutsverwandtschaft">blutsverwandten</a> Menschen. In seiner stärksten Ausprägung ist Inzest die Paarung eines <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Eltern" title="Verwandtschaftsbeziehung">Elternteils</a> mit seinem <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Kinder" title="Verwandtschaftsbeziehung">leiblichen Kind</a>, beispielsweise bei Fällen von <a href="Sexueller_Missbrauch_von_Kindern" title="Sexueller Missbrauch von Kindern">sexuellem Missbrauch von Kindern</a> bzw. <a href="Sexueller_Missbrauch_von_Schutzbefohlenen" title="Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen">sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen</a> in der Familie. Auch die <a href="Konsens" title="Konsens">einvernehmliche</a> <a href="Sex" title="Sex">sexuelle</a> Beziehung zwischen <a href="Erwachsener" title="Erwachsener">erwachsenen</a> <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Geschwister" title="Verwandtschaftsbeziehung">Geschwistern</a> wird von den <a href="Recht" title="Recht">Rechtsbestimmungen</a> mehrerer Staaten als strafbarer Inzest eingestuft, so auch in <a href="#Rechtslage_in_Deutschland">Deutschland</a>, <a href="#Rechtslage_in_Österreich">Österreich</a>, der <a href="#Rechtslage_in_der_Schweiz">Schweiz</a> und in <a href="Liechtenstein" title="Liechtenstein">Liechtenstein</a> (Unterschiede der Länder siehe: <a href="#Rechtslage">Rechtslage</a>).
</p><p>Inzest ist thematisch überlappend mit, aber zu unterscheiden von <a href="Inzucht_beim_Menschen" title="Inzucht beim Menschen">Inzucht beim Menschen</a>, der Fortpflanzung unter Blutsverwandten mit einhergehendem <a href="Ahnenverlust" title="Ahnenverlust">Ahnenverlust</a>. Diese wurde vor allem früher im Rahmen der verbreiteten <a href="Verwandtenheirat" title="Verwandtenheirat">Verwandtenheiraten</a> im europäischen <a href="Hoher_Adel" title="Hoher Adel">Hochadel</a>, in abgelegenen ländlichen Gegenden oder in <a href="Diaspora" title="Diaspora">Auslandsgemeinschaften</a> praktiziert und birgt gesundheitliche Risiken.
</p><p><b>Inzestverbote</b> (Inzesttabus) richten sich in allen <a href="Kultur" title="Kultur">Kulturen</a> nach der Nähe, dem <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Grad_der_Verwandtschaft" title="Verwandtschaftsbeziehung">Grad der Verwandtschaft</a>, unterscheiden sich aber in der Grenzziehung. <a href="Soziale_Gruppe" title="Soziale Gruppe">Soziale Gruppen</a>, <a href="Gesellschaft_(Soziologie)" title="Gesellschaft (Soziologie)">Gesellschaften</a> und vor allem <a href="Religion" title="Religion">Religionen</a> haben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was ein zu verbietender Inzest ist – oder welcher Inzest von den Mitgliedern gewünscht oder sogar gefordert wird (Inzestgebote).
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Folgen,_medizinische_und_genetische_Aspekte"><span id="Folgen.2C_medizinische_und_genetische_Aspekte"></span>Folgen, medizinische und genetische Aspekte</h2></div>
<p>Bei Inzest zwischen Erwachsenen und Minderjährigen handelt es sich um <a href="Sexueller_Missbrauch_von_Kindern" title="Sexueller Missbrauch von Kindern">sexuellen Missbrauch von Kindern</a>, weil Inzest eine sexuelle Handlung ist und es sich bei sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und Minderjährigen um sexuellen Missbrauch von Kindern handelt mit allen dazugehörigen Folgen (z.&nbsp;B. <a href="Komplexe_posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung" title="Komplexe posttraumatische Belastungsstörung">komplexen posttraumatischen Belastungsstörung</a>) für die Opfer. Einige Opfer begehen aufgrund der massiven Schädigungen <a href="Suizid" title="Suizid">Suizid</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Inzest ist in einigen Staaten strafbar. Dies wird unter anderem genetisch begründet. Diese Begründung bezieht sich jedoch ausschließlich auf das Risiko, dass beim reproduktiven Geschlechtsverkehr unter nahen Verwandten ein Kind gezeugt wird. Erkenntnisse der Humangenetik und Vererbungslehre lassen darauf schließen, dass Inzucht beim Menschen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Erbkrankheiten massiv erhöht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichtliche_Entwicklung">Geschichtliche Entwicklung</h2></div>
<p>Die Normen betreffend Inzestverbote und Inzestgebote (denn auch solche gibt es, beispielsweise die <a href="Kreuzcousinenheirat" title="Kreuzcousinenheirat">Kreuzcousinenheirat</a> bei manchen Stammesgesellschaften) unterscheiden sich nicht nur unter den Kulturen und zwischen sozialen Schichten, auch geschichtlich war das Verständnis davon, welche Verbindung erlaubt ist und welche nicht, starkem Wandel unterworfen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ägypten"><span id=".C3.84gypten"></span>Ägypten</h3></div>
<p>Ein Beispiel ist die bei den <a href="Pharao" title="Pharao">Pharaonen</a> des <a href="Altes_%C3%84gypten" title="Altes Ägypten">Alten Ägypten</a> verbreitete Geschwisterehe, die auch nach der griechischen Eroberung unter den hellenistischen Herrschern beibehalten wurde; so war <a href="Kleopatra_VII." title="Kleopatra VII.">Kleopatra VII.</a> mit ihren Brüdern <a href="Ptolemaios_XIII." title="Ptolemaios XIII.">Ptolemaios XIII.</a> und <a href="Ptolemaios_XIV." title="Ptolemaios XIV.">Ptolemaios XIV.</a> verheiratet. Geschwisterehen waren in Ägypten allerdings auch außerhalb der Pharaonendynastien keineswegs selten. Das ist vor allem aus den erhaltenen Zensusunterlagen der griechisch-römischen Zeit belegt.<sup id="cite_ref-Shaw_1992_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Shaw_1992-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Hopkins_1980_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Hopkins_1980-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Altbabylonisches_Reich">Altbabylonisches Reich</h3></div>
<p>Im <a href="Babylonien" title="Babylonien">babylonischen</a> Reich wurde unter <a href="Hammurapi_I._(Babylon)" title="Hammurapi I. (Babylon)">Hammurapi</a>, dem sechsten König der ersten Dynastie von Babylon, der Beischlaf zwischen leiblichen Eltern und Kindern verboten. Im <a href="Codex_Hammurapi" title="Codex Hammurapi">Codex Hammurapi</a> erfassten die Tatbestände zum einen den Geschlechtsverkehr zwischen Vater und Tochter und zum anderen den Beischlaf zwischen Mutter und Sohn. Die jeweiligen Rechtsfolgen sahen vor, dass der Vater verbannt und die Mutter sowie der Sohn mit dem Tod bestraft wurden.
</p><p>Ein weiteres Verbot stellte den Geschlechtsverkehr zwischen Sohn und Stiefmutter unter Strafe. Ein wesentliches Tatbestandsmerkmal war jedoch, dass die Stiefmutter mit dem verstorbenen Ehemann mindestens ein Kind gezeugt haben musste. Auch hier bestand die Rechtsfolge in der Verbannung des Stiefsohnes.<sup id="cite_ref-Borger_1982_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Borger_1982-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Perserreich">Perserreich</h3></div>
<p>Die Inzestehe besaß im antiken <a href="Perserreich" title="Perserreich">Perserreich</a> eine große kultische und soziale Bedeutung, die möglicherweise bis in die Zeit der <a href="Elam_(Altertum)" title="Elam (Altertum)">Elamiter</a> zurückreicht. In einem jüngeren Text der Schriftensammlung <a href="Avesta" title="Avesta">Avesta</a>, dem <i><a href="Yasna" title="Yasna">Yasna</a> Haptahati</i>, werden die religiösen Vorstellungen des <a href="Zoroastrismus" title="Zoroastrismus">Zoroastrismus</a> nach dem Tod des Religionsgründers dargestellt. <a href="Ahura_Mazda" title="Ahura Mazda">Ahura Mazda</a> erscheint als Himmelsgott und als Weiser Herr, der selbst die altarische Inzestehe (<a href="Avestische_Sprache" title="Avestische Sprache">avestisch</a> <i>xvaetvadatha</i>) praktiziert und sie zu einer göttlichen Einrichtung erklärt. Das Wort <i>xvaetvadatha</i> wird ungefähr übersetzt mit „der, welcher in die Verwandtschaft heiratet“.<sup id="cite_ref-Sidler_1971_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Sidler_1971-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <i>Yasna Haptahati</i> berichtet erstmals von dieser Sitte der <a href="Ach%C3%A4menidenreich" title="Achämenidenreich">achämenidischen</a> Großkönige seit <a href="Kambyses_I." title="Kambyses I.">Kambyses I.</a> (erste Hälfte 6. Jahrhundert v. Chr.). Von mehreren <a href="Liste_der_ach%C3%A4menidischen_K%C3%B6nige" title="Liste der achämenidischen Könige">achämenidischen Herrschern</a> bis <a href="Artaxerxes_III." title="Artaxerxes III.">Artaxerxes III.</a> (reg. 359–338 v. Chr.) ist bekannt, dass sie eine Ehe mit ihrer Schwester, Halbschwester oder einer ihrer Töchter eingegangen waren. Die mächtige Priesterschaft (<a href="Magier_(Religion)" title="Magier (Religion)">Mager</a>), deren Aufgabe war, die Einhaltung komplizierter Riten zu kontrollieren, scheint dieser Praxis nicht widersprochen zu haben.
</p><p>In Yasna 12,9 ist das Gebot zur Inzestehe enthalten. Dahinter steckte wohl die Notwendigkeit, rituelle Verunreinigung zu vermeiden, außerdem sollte so der über weite Gebiete verteilte iranische Adel sozial abgeschottet werden. In einer späteren religiösen Lehre wird <a href="Zarathustra" title="Zarathustra">Zarathustra</a> selbst zum Schöpfer des <i>xvaetvadatha</i> erklärt. Während der <a href="Partherreich" title="Partherreich">Partherzeit</a> gab es die Inzestehe den Quellen zufolge sowohl beim Adel als auch unter den Priestern des Zoroastrismus. Parthische Könige heirateten ihre Halbschwestern, einige ihre Mütter.<sup id="cite_ref-Wesendonk_1933_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wesendonk_1933-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Griechenland_und_Hellenismus">Griechenland und Hellenismus</h3></div>
<p>Bei den Griechen gab es in der Mythologie Geschwisterehen unter den <a href="Olympische_G%C3%B6tter" title="Olympische Götter">Olympischen Göttern</a>, zum Beispiel waren <a href="Zeus" title="Zeus">Zeus</a>, der oberste der Götter, und seine Gattin <a href="Hera" title="Hera">Hera</a> Geschwister. Aber auch unter den Menschen waren Verbindungen zwischen Verwandten nicht von vornherein unzulässig:
</p>
<ul><li>Als fluchbehaftet galten Verbindungen zwischen Eltern und Kindern. Beim bekannten Beispiel des <a href="%C3%96dipus" title="Ödipus">Ödipus</a>, der unwissentlich seine Mutter heiratet, tritt als wohl wesentlicherer Frevel der (ebenso unwissentliche) Vatermord hinzu.</li>
<li>Der Athener <a href="Kimon" title="Kimon">Kimon</a> heiratete seine Halbschwester <a href="Elpinike" title="Elpinike">Elpinike</a>, wobei nicht ganz klar ist, ob Verbindungen zwischen Halbgeschwistern nicht doch als illegal galten.<sup id="cite_ref-Poetae_Graeci,221_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Poetae_Graeci,221-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Der spartanische König <a href="Leonidas_I." title="Leonidas I.">Leonidas I.</a> war mit seiner Nichte <a href="Gorgo_(Sparta)" title="Gorgo (Sparta)">Gorgo</a> verheiratet, der Tochter seines Halbbruders <a href="Kleomenes_I." title="Kleomenes I.">Kleomenes</a>.</li>
<li>Die Geschwisterehe wurde bei den <a href="Ptolem%C3%A4er" title="Ptolemäer">Ptolemäerkönigen</a> offenbar in der hellenistischen Welt akzeptiert; das Faktum wurde sogar im Beinamen hervorgehoben, so bei <a href="Ptolemaios_II." title="Ptolemaios II.">Ptolemaios II. Philadelphos</a> („der Geschwisterliebende“), der mit seiner Schwester <a href="Arsino%C3%AB_II." title="Arsinoë II.">Arsinoë II.</a> verheiratet war. Hier könnte, ähnlich wie bei den Römern, eine Sichtweise wirksam gewesen sein, die bei Verbindungen zwischen oder mit Angehörigen anderer Religionen und Kulturen (hier den Ägyptern) andere Maßstäbe anlegte als bei Verbindungen zwischen Griechen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Römisches_Reich"><span id="R.C3.B6misches_Reich"></span>Römisches Reich</h3></div>
<p>Bei den Römern wurde unterschieden zwischen <i>incestus iure gentium</i> (Inzest unter Angehörigen anderer Völker), der nicht verfolgt wurde, und <i>incestus iure civili</i> (Inzest unter römischen Bürgern), für den die Sanktionen des römischen Rechts galten.
</p><p>Als <i>incestus iure civili</i> bei den Römern galten, so wie bei den Griechen, zunächst einmal Verbindungen zwischen Eltern und Kindern, Kindeskindern usw. Dabei war <i>incestus</i> (aus <i>in</i> „nicht-“ und <i>castus</i> „rein“, „unschuldig“, „keusch“), ein Begriff, der Vergehen gegen das Religionsgesetz (<i>nefas</i>) und speziell die Verletzung des Keuschheitsgebots durch eine <a href="Vestalin" title="Vestalin">Vestalin</a> bezeichnet. Dieses Verbot galt sogar für adoptierte Kinder. Nachkommen aus inzestuösen Ehen galten als vaterlos und waren nicht erbberechtigt. Hatte jemand nur Kinder aus einer Ehe, die als <i>incestus</i> deklariert werden konnte, so verfiel bei dessen Tod sein Vermögen dem Fiskus. Das ist der Grund, warum die Untersuchungen betreffend Blutschande sich (vor allem in der Kaiserzeit) hauptsächlich gegen Wohlhabende richteten und die einschlägige Gesetzgebung im Laufe der Zeit immer mehr ausgebaut und detaillierter wurde.
</p><p>Der Jurist <a href="Gaius_(Jurist)" title="Gaius (Jurist)">Gaius</a> beschreibt die Rechtslage in seinen <a href="Institutiones_Gai" title="Institutiones Gai">Institutiones</a><sup id="cite_ref-Institutiones,59–64_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-Institutiones,59–64-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und bemerkt, dass freilich Verbindungen zwischen einem Mann mit der Tochter des Bruders, nicht aber mit der Tochter der Schwester, zulässig seien. Das sei so, seit Kaiser Claudius sich vom Senat zu einer derartigen Heirat geradezu hatte auffordern lassen, wodurch er <a href="Agrippina_die_J%C3%BCngere" title="Agrippina die Jüngere">Agrippina</a>, die Tochter seines Bruders <a href="Germanicus" title="Germanicus">Germanicus</a>, heiraten konnte.<sup id="cite_ref-Claudius,26.3_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Claudius,26.3-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Beschluss ging als <i><a href="Senatus_consultum" title="Senatus consultum">Senatus consultum</a> Claudianum</i> in die Rechtsgeschichte ein und wurde erst 438 im <a href="Codex_Theodosianus" title="Codex Theodosianus">Codex Theodosianus</a> explizit aufgehoben, ab dann war die Onkelehe auch mit dem Tod bedroht.<sup id="cite_ref-Theodosianus_3.12.1_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-Theodosianus_3.12.1-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ansonsten waren nach Gaius folgende Verbindungen verboten:
</p>
<ul><li>zwischen Bruder und Schwester, auch Halb- und Adoptivgeschwistern (bei Aufhebung der Adoption löste sich das Verbot)</li>
<li>mit der Schwiegermutter oder Schwiegertochter</li>
<li>mit der Stieftochter oder Stiefmutter</li></ul>
<p>Das Verbot der <i>incestae et nefariae nuptiae</i> („blutschänderische und religiös verbotene Ehe“) galt nach <a href="Ulpian" title="Ulpian">Ulpian</a> im 3. Jahrhundert für Eltern, Kinder und Geschwister bis zum 4. Grad (mit Ausnahme der Claudianischen Ausnahme).<sup id="cite_ref-regulae_5.6_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-regulae_5.6-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der als Strafe für Inzest genannte Sturz vom <a href="Tarpejischer_Fels" title="Tarpejischer Fels">Tarpejischen Felsen</a> scheint sich eher auf die pflichtvergessene Vestalin zu beziehen,<sup id="cite_ref-De_legibus_2.22_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-De_legibus_2.22-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-oratoria_7.8.3_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-oratoria_7.8.3-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> obwohl Fälle belegt sind, in denen Inzest in dieser besonders dramatischen Form bestraft wurde: Nach <a href="Tacitus" title="Tacitus">Tacitus</a> ließ Kaiser <a href="Tiberius" title="Tiberius">Tiberius</a> den <a href="Sextus_Marius" title="Sextus Marius">Sextus Marius</a> wegen Inzests mit seiner Tochter vom Felsen stürzen. Tacitus betont aber, dass Marius der reichste Mann Hispaniens war (dessen Vermögen selbstverständlich eingezogen wurde).<sup id="cite_ref-Annales_6.19_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-Annales_6.19-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Tatsächlich oblag die Ahndung von Inzest wohl meist dem Familiengericht,<sup id="cite_ref-Ebner_963_16-0" class="reference"><a href="#cite_note-Ebner_963-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in späterer Zeit wurde mit Verbannung, Vermögens- und Korporalstrafen sanktioniert.<sup id="cite_ref-Theodosianus_3.12.3_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Theodosianus_3.12.3-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <a href="Corpus_iuris_civilis" title="Corpus iuris civilis">Corpus iuris civilis</a> trifft <a href="Justinian_I." title="Justinian I.">Justinian I.</a> nochmals genauere Vorschriften betreffend die Kinder einer inzestuösen Verbindung und des Vermögens der Beteiligten.<sup id="cite_ref-Iuris_Civilis_12.3_18-0" class="reference"><a href="#cite_note-Iuris_Civilis_12.3-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einmal mehr wird dabei deutlich, dass Inzest bis in die Spätantike ein Vergehen der Angehörigen einer vermögenden Oberschicht war, die sich bemühten, die Übertragung von Vermögenswerten durch Erbschaft und Mitgift möglichst innerhalb des Verwandtenkreises zu halten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Europäischer_Hochadel"><span id="Europ.C3.A4ischer_Hochadel"></span>Europäischer Hochadel</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Erbkrankheiten_beim_Adel" title="Erbkrankheiten beim Adel">Erbkrankheiten beim Adel</a></i></div>
<p>In Europa war die <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Cousin_und_Cousine" title="Verwandtschaftsbeziehung">Vetternehe</a> zwischen Angehörigen des Hochadels und vor allem regierender Dynastien bis ins 20. Jahrhundert hinein mehr Regel als Ausnahme. Fast jede königliche oder prinzliche Ehe wurde zwischen Cousins und Cousinen zweiten oder höheren Grades geschlossen; aber auch Verbindungen zwischen Cousins und Cousinen ersten Grades kamen in allen Herrscherhäusern, vor allem aber im Haus <a href="Habsburg" title="Habsburg">Habsburg</a>, überdurchschnittlich oft vor. Ein prominentes Beispiel ist die Verheiratung der Erzherzöge <a href="Franz_II._(HRR)" title="Franz II. (HRR)">Franz</a> (nachmals Kaiser Franz II./I.) und <a href="Ferdinand_III._(Toskana)" title="Ferdinand III. (Toskana)">Ferdinand</a> sowie der Erzherzogin <a href="Maria_Klementine_von_%C3%96sterreich_(1777%E2%80%931801)" title="Maria Klementine von Österreich (1777–1801)">Maria Klementine</a> von Österreich mit den Prinzessinnen <a href="Maria_Theresia_von_Bourbon-Sizilien_(1772%E2%80%931807)" title="Maria Theresia von Bourbon-Sizilien (1772–1807)">Maria Theresia</a> und Maria Luisa sowie dem <a href="Franz_I._(Sizilien)" title="Franz I. (Sizilien)">Kronprinzen Franz</a> von Neapel-Sizilien im Jahr 1790 bzw. 1797: Diese Paare waren jeweils sogar <i>zweifach</i> Cousins und Cousinen ersten Grades, nämlich durch die doppelte Schwägerschaft ihrer Eltern <a href="Leopold_II._(HRR)" title="Leopold II. (HRR)">Kaiser Leopold II.</a> und <a href="Maria_Ludovica_von_Spanien" title="Maria Ludovica von Spanien">Maria Ludovica von Spanien</a> sowie <a href="Ferdinand_I._(Sizilien)" title="Ferdinand I. (Sizilien)">König Ferdinand I. von Neapel-Sizilien</a> (geborener Prinz von Spanien) und <a href="Maria_Karolina_von_%C3%96sterreich" title="Maria Karolina von Österreich">Maria Karolina von Österreich</a>: Die Ehefrau des einen war jeweils die Schwester des anderen Mannes, so dass Franz mit Maria Theresia die Tochter seines Onkels mütterlicherseits und seiner Tante väterlicherseits heiratete. Der älteste Sohn von Franz und Maria Theresia, der spätere Kaiser <a href="Ferdinand_I._(%C3%96sterreich)" title="Ferdinand I. (Österreich)">Ferdinand I. von Österreich</a>, litt an Geistesschwäche und Epilepsie und war daher unfähig, die Regierung auszuüben.<sup id="cite_ref-Reifenscheid_1982_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-Reifenscheid_1982-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Paar hatte elf weitere Kinder. Als weiteres Beispiel wird die <a href="H%C3%A4mophilie#Geschichte" title="Hämophilie">Verbreitung der Bluterkrankheit</a> genannt.
</p><p>Der bekannteste Fall einer durch die Kirche betriebenen Sanktionierung einer Verbindung zwischen Verwandten ist die <a href="Hammersteiner_Ehe" title="Hammersteiner Ehe">Hammersteiner Ehe</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wissenschaftliche_Erklärungsansätze_zur_Ablehnung_von_Inzest"><span id="Wissenschaftliche_Erkl.C3.A4rungsans.C3.A4tze_zur_Ablehnung_von_Inzest"></span>Wissenschaftliche Erklärungsansätze zur Ablehnung von Inzest</h2></div>
<p>Sowohl <a href="Biologie" title="Biologie">Biologen</a> als auch <a href="Ethnologie" title="Ethnologie">Ethnologen</a>, <a href="Anthropologie" title="Anthropologie">Anthropologen</a> und <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologen</a> beschäftigen sich mit dem <a href="Ph%C3%A4nomen" title="Phänomen">Phänomen</a> der Ablehnung von Inzest. Jahrzehntelang lehnten <a href="Sozialwissenschaften" title="Sozialwissenschaften">Gesellschaftswissenschaften</a> und <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a> eine biologische Erklärung für Inzestverbote ab. So wurde angenommen, dass sich <a href="Familie" title="Familie">Familienangehörige</a> voneinander <a href="Sexualit%C3%A4t" title="Sexualität">sexuell</a> angezogen fühlen, sofern dies nicht durch <a href="Sozial" title="Sozial">soziale</a> Einflüsse verhindert werde. <a href="Evolution" title="Evolution">Evolutions</a>­forscher haben hingegen behauptet, dass angeborene Verdrahtungen der <a href="Nervenzelle" title="Nervenzelle">Nervenzellen</a> darauf ausgerichtet seien, Blutsverwandte zu erkennen. Neben der <a href="Verwandtenselektion" title="Verwandtenselektion">Verwandtenselektion</a> diene dieses Erkennungssystem dazu, die Fortpflanzung unter Blutsverwandten zu vermeiden, weil daraus hervorgehende Kinder weniger gesund seien.<sup id="cite_ref-Lieberman_2003_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lieberman_2003-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lévi-Strauss"><span id="L.C3.A9vi-Strauss"></span>Lévi-Strauss</h3></div>
<p>Dem französischen Ethnologen <a href="Claude_L%C3%A9vi-Strauss" title="Claude Lévi-Strauss">Claude Lévi-Strauss</a> zufolge kann es sich bei der Ablehnung des Inzests nicht um eine rationale Regel zur Verhinderung von Erbschäden bei Kindern inzestuöser Paarungen handeln, da
</p>
<dl><dd>a) dieser Erklärungsansatz erst in der Neuzeit aufgetaucht sei, das Inzestverbot jedoch ein weit älteres Phänomen sei und</dd>
<dd>b) die Gefahr von Erbschäden überhaupt erst durch die Regel des Inzestverbots zustande komme, da nur die direkten inzestuösen Nachkommen eines <a href="Exogamie" title="Exogamie">exogam</a> geprägten Elternpaares „extremen Variationen“<sup id="cite_ref-Lévi-Strauss_1948,60_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lévi-Strauss_1948,60-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> unterlägen und bei einer Etablierung der Endogamie die Folgegenerationen keine erhöhte Gefahr von Erbschäden zu erwarten hätten. „Die zeitweilige Gefahr <a href="Endogamie" title="Endogamie">endogamer</a> Verbindungen resultiert, falls sie überhaupt existiert, offensichtlich aus einer Tradition der Exogamie oder ‚Pangamie‘; sie kann nicht deren Ursache sein“ (1948).<sup id="cite_ref-Lévi-Strauss_1948,61_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lévi-Strauss_1948,61-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Auch um eine Manifestation natürlicher Triebe könne es sich bei kulturellen Inzestverboten nicht handeln, da die Regel nicht so universell sei, wie ein universeller Trieb als Ursache sie machen würde: Inzest komme trotz Tabuisierung immer wieder vor. Lévi-Strauss vermutet außerdem eine hohe <a href="Dunkelziffer" title="Dunkelziffer">Dunkelziffer</a> an Inzestfällen.<sup id="cite_ref-Lévi-Strauss_1948,64_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lévi-Strauss_1948,64-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Lévi-Strauss verortet angesichts der Erklärungsschwierigkeiten im Inzestverbot den Übergang von Natur zu Kultur. Jede Heirat sei „eine dramatische Begegnung zwischen der Natur und der Kultur, zwischen der Allianz und der Verwandtschaft“. Die Heirat sei die „Schlichtung zwischen zwei Lieben: der elterlichen Liebe und der ehelichen Liebe“.<sup id="cite_ref-Lévi-Strauss_1948,653_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lévi-Strauss_1948,653-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Inzestverbot sei entstanden, weil „die biologische Familie nicht mehr allein ist und sich mit anderen Familien verschwägern muss, um zu überleben“.<sup id="cite_ref-Lévi-Strauss_1948,648_25-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lévi-Strauss_1948,648-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Hintergrund ist die Feststellung, dass nicht das Verbot der Endogamie am Inzesttabu primär ist, sondern das Gebot der Exogamie. Der <a href="Frauentausch" title="Frauentausch">Tausch von Frauen</a> unter Familien wirke einerseits solidarisierend und trage andererseits zur Eröffnung eines „Heiratspools“ bei, der allen beteiligten Familien die Auswahl von Partnerinnen für ihre Söhne ermögliche.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Evolutionspsychologie">Evolutionspsychologie</h3></div>
<p>Die Fähigkeit zur Identifikation von Verwandten wurde bei vielen Tierarten inklusive Säugetieren nachgewiesen.<sup id="cite_ref-Lieberman_2003_20-1" class="reference"><a href="#cite_note-Lieberman_2003-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der finnische <a href="Ethnologe" title="Ethnologe">Ethnologe</a> <a href="Edvard_Westermarck" title="Edvard Westermarck">Edvard Westermarck</a> nahm 1891 an, dass die Ablehnung des Inzest eine in der Evolution entstandene Funktion ist. Sexuelles Desinteresse würde sich unter zusammenlebenden Kindern entwickeln, und da diese meist verwandt sind, erfülle es die evolutionäre Funktion der Reduktion des Gesundheitsrisikos von Nachkommen. Diese sogenannte Westermarck-Hypothese wurde in einigen Studien getestet. Die aussagekräftigsten Ergebnisse kamen von Wolf (1995). Wolf untersuchte eine chinesische Tradition, in der junge Mädchen von den Eltern eines Jungen adoptiert werden, um diesem später als Braut zu dienen. Wolf sammelte Daten zu den daraus entstandenen Ehen und stellte erhöhte Scheidungs- und niedrigere Fertilitätsraten bei diesen Paaren fest. Der Westermarck-Effekt war stärker, wenn die Kinder bereits in den ersten drei Lebensjahren zusammenlebten.<sup id="cite_ref-Lieberman_2003_20-2" class="reference"><a href="#cite_note-Lieberman_2003-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein empirischer Test der Westermarck-Hypothese kann auch anhand der Ablehnung von Inzest bei Dritten durchgeführt werden. Lieberman et al. konnten 2003 anhand diesbezüglicher Befragungen die Hypothese stützen. Die Dauer des Zusammenlebens mit andersgeschlechtlichen Kindern erklärt sowohl den <a href="Verwandtschaftskoeffizient" title="Verwandtschaftskoeffizient">Verwandtschaftskoeffizient</a> als auch die Stärke der moralischen Ablehnung von Inzest, selbst wenn man den Verwandtschaftsgrad konstant hält.<sup id="cite_ref-Lieberman_2003_20-3" class="reference"><a href="#cite_note-Lieberman_2003-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inzest_und_Religion">Inzest und Religion</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Christentum">Christentum</h3></div>
<p>Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament der <a href="Bibel" title="Bibel">Bibel</a> wird Inzest erwähnt. So im <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alten Testament</a> die Geschichte von <a href="Lot_(Bibel_und_Koran)" title="Lot (Bibel und Koran)">Lots</a> Töchtern (<a href="Genesis_(Bibel)" title="Genesis (Bibel)"><span style="white-space:nowrap;">Gen</span></a> 19,31&nbsp;), die dem berauschten Vater beiwohnten, aus Angst, nach <a href="Sodom_und_Gomorra" title="Sodom und Gomorra">Sodoms</a> Untergang keine Männer mehr zu finden, um Nachkommen zu erzielen. Anlass für künstlerische Darstellungen wie theologische Erörterungen ist bis heute die Vergewaltigung der <a href="Tamar_(biblische_Person)" class="mw-redirect" title="Tamar (biblische Person)">Tamar</a> durch ihren Halbbruder <a href="Amnon" title="Amnon">Amnon</a> (<a href="2._Buch_Samuel" title="2. Buch Samuel"><span style="white-space:nowrap;">2 Sam</span></a> 13,1–22&nbsp;). <a href="Abraham" title="Abraham">Abrahams</a> Frau Sara war seine Halbschwester (<a href="Genesis_(Bibel)" title="Genesis (Bibel)"><span style="white-space:nowrap;">Gen</span></a> 20,12&nbsp;). Mangels potentieller anderweitiger Geschlechtspartner müssten sich wohl, zumindest bei einer buchstäblichen Auslegung der Bibel, auch die Kinder von <a href="Adam_und_Eva" title="Adam und Eva">Adam und Eva</a> inzestuös verhalten haben.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit Inzest wird aber nicht nur <a href="Geschlechtsverkehr" title="Geschlechtsverkehr">Geschlechtsverkehr</a> zwischen nahen Blutsverwandten, sondern auch zwischen nahen angeheirateten Verwandten gemeint (<a href="Levitikus" title="Levitikus"><span style="white-space:nowrap;">Lev</span></a> 18,6 ff&nbsp;) und dort verurteilt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Islam">Islam</h3></div>

<p>Im <a href="Islam" title="Islam">Islam</a> gibt es Inzestverbote, die im <a href="Koran" title="Koran">Koran</a> erwähnt werden:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Und heiratet nicht Frauen, die eure Väter geheiratet hatten […]“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Verwehrt sind euch eure Mütter, eure Töchter, eure Schwestern, eure Vatersschwestern und Mutterschwestern, eure Bruderstöchter und Schwestertöchter, eure <a href="Amme" title="Amme">Nährmütter</a> und <a href="Milchverwandtschaft" title="Milchverwandtschaft">Milchschwestern</a> und die Mütter eurer Frauen und eure Stieftöchter, die in eurem Schutze sind, von euern Frauen, die ihr heimsuchtet. Habt ihr sie jedoch noch nicht heimgesucht, so ist’s keine Sünde. Ferner die Ehefrauen eurer Söhne aus euern Lenden; und nicht sollt ihr zwei Schwestern zusammen haben […]“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card"><a href="Sure" title="Sure">Sure</a> 4 <i><a href="An-Nis%C4%81'" class="mw-redirect" title="An-Nisā'">An-Nisā'</a></i></span>: <cite style="font-style:normal">Vers 22, 23</cite><sup id="cite_ref-Koran_4,22,23_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Koran_4,22,23-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<p>In den islamisch geprägten Regionen <a href="Nordafrika" title="Nordafrika">Nordafrikas</a> sowie des <a href="Naher_Osten" title="Naher Osten">Nahen</a> und <a href="Mittlerer_Osten" title="Mittlerer Osten">Mittleren Ostens</a> ist die Heirat zwischen Cousins und Cousinen väterlicherseits (<a href="Bint_%CA%BFamm" title="Bint ʿamm">Bint ʿamm</a>) verbreitet.<sup id="cite_ref-consang.net_2015_27-1" class="reference"><a href="#cite_note-consang.net_2015-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Tradition ist vor-islamischen Ursprungs und beispielsweise auch in traditionell jüdischen Familien verbreitet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Römisch-katholische_Kirche"><span id="R.C3.B6misch-katholische_Kirche"></span>Römisch-katholische Kirche</h3></div>
<p>Betreffend die Eheschließungen ist das <a href="Codex_Iuris_Canonici" title="Codex Iuris Canonici">kanonische Recht</a> maßgeblich, das vom <a href="B%C3%BCrgerliches_Recht" class="mw-redirect" title="Bürgerliches Recht">bürgerlichen Recht</a> unabhängig ist. Die Ehe und somit der Beischlaf zwischen Blutsverwandten ersten Grades verstößt gegen göttliches Recht, von dem unter keinen Umständen dispensiert werden kann. Für eine katholische Eheschließung unter <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Cousin_und_Cousine" title="Verwandtschaftsbeziehung">Cousins</a> ist ein kirchlicher <a href="Dispens" title="Dispens">Dispens</a> erforderlich.
</p><p>Inzest ist die Keuschheitsverletzung mit solchen, für deren Heirat eines dieser Ehehindernisse besteht. Auch der außereheliche Beischlaf zwischen Cousin und Cousine (oder das formelle Wünschen eines solchen) muss daher nicht nur als Unzucht, sondern auch als Inzest <a href="Beichte" title="Beichte">gebeichtet</a> werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtslage">Rechtslage</h2></div>
<p>In einigen Staaten ist Inzest strafbar: In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist nur der inzestuöse <a href="Vaginalverkehr" title="Vaginalverkehr">Vaginalverkehr</a> strafbar; in Liechtenstein ist auch inzestuöser verschieden- und gleichgeschlechtlicher <a href="Oralverkehr" title="Oralverkehr">Oralverkehr</a> und <a href="Analverkehr" title="Analverkehr">Analverkehr</a> strafbar, je nach Auslegung auch andere Handlungen (vgl. unten). Die §§ 312-314 des <a href="Strafgesetz_(Norwegen)" title="Strafgesetz (Norwegen)">norwegischen Strafgesetzes</a> bedrohen alle inzestuösen sexuellen Handlungen mit Strafe.
</p><p>In Frankreich wurde die Strafbarkeit mit Einführung des <i><a href="Code_p%C3%A9nal" title="Code pénal">Code pénal</a></i> 1791 abgeschafft, aber Inzest mit Minderjährigen 2010 wieder als Straftatbestand eingeführt<sup id="cite_ref-telegraph_2010_29-0" class="reference"><a href="#cite_note-telegraph_2010-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und 2021 verschärft (Artikel 222-22-3, 222-24 und 222-29-3 Code pénal).
</p><p>Auch verschiedene Länder, die das französische Rechtssystem als Vorbild genommen haben, stellen Inzest mit Volljährigen nicht unter Strafe, dazu gehören <a href="Belgien" title="Belgien">Belgien</a>, die <a href="Niederlande" title="Niederlande">Niederlande</a>, <a href="Luxemburg" title="Luxemburg">Luxemburg</a>, <a href="Portugal" title="Portugal">Portugal</a>, die <a href="T%C3%BCrkei" title="Türkei">Türkei</a>, <a href="Japan" title="Japan">Japan</a>, <a href="Argentinien" title="Argentinien">Argentinien</a>, <a href="Brasilien" title="Brasilien">Brasilien</a> und einige andere <a href="Lateinamerika" title="Lateinamerika">lateinamerikanische</a> Staaten.
</p><p>Der 2022 eingeführte Artikel 417/19 des <a href="Strafgesetzbuch_(Belgien)" title="Strafgesetzbuch (Belgien)">belgischen Strafgesetzbuchs</a> wertet bei nicht einvernehmlichen sexuellen Handlungen u. a. Verwandtschaft und Schwägerschaft sowie ähnliche Verhältnisse als Erschwerungsgrund. Minderjährige können gemäß Artikel 417/6 § 3 des belgischen Strafgesetzbuchs in sexuelle Handlungen mit Verwandten und Verschwägerten aufsteigender gerader Linie sowie in solche mit Verwandten und Verschwägerten in der Seitenlinie bis zum dritten Grad (eigene Geschwister sowie Geschwister der Eltern bzw. Kinder der Geschwister und Ehegatten der vorgenannten Personen) nicht einwilligen; sexuelle Handlungen mit ihnen werden in Artikel 417/18 des belgischen Strafgesetzbuchs als Inzest unter Strafe gestellt (für mildernde Umstände siehe Artikel 79 und 80). In der ab 8. April 2026 geltenden Neufassung des belgischen Strafgesetzbuchs wird Artikel 417/19 zu Artikel 146, Artikel 417/6 wird zu Artikel 133 und Artikel 417/18 zu Artikel 145.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verwandtschaftsgrad">Verwandtschaftsgrad</h3></div>
<p>Bei der Beurteilung von Inzest wird vor allem nach dem <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Grad_der_Verwandtschaft" title="Verwandtschaftsbeziehung">Verwandtschaftsgrad</a> unterschieden. Für entfernte Verwandte wie <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Cousin_und_Cousine" title="Verwandtschaftsbeziehung">Cousin und Cousine</a> 2.&nbsp;Grades (gemeinsame <a href="Urgro%C3%9Feltern" title="Urgroßeltern">Urgroßeltern</a>) besteht in keinem Land ein Ehehindernis.
</p><p><a href="Sex" title="Sex">Sexuelle</a> Beziehungen zwischen Cousins und Cousinen 1.&nbsp;Grades (gemeinsame <a href="Gro%C3%9Feltern" title="Großeltern">Großeltern</a>) wurden in Korea, den Philippinen und in den Balkan-Ländern verboten und gesellschaftlich <a href="Tabu" title="Tabu">tabuisiert</a>, während diese verwandtschaftliche Beziehung vor allem im Kulturgebiet des Islams, also in Nordafrika, im orientalischen Raum und in Südasien als gute Voraussetzung für eine <a href="Ehe" title="Ehe">Heirat</a> gilt (siehe <a href="Bint_%CA%BFamm" title="Bint ʿamm">Bintʿamm-Heirat</a>). In <a href="Saudi-Arabien" title="Saudi-Arabien">Saudi-Arabien</a> müssen heiratswillige Paare, ob verwandt oder nicht, Gen-Tests machen lassen, die Aufschluss geben über die mögliche Gefährdung der künftigen <a href="Nachkomme" title="Nachkomme">Nachkommenschaft</a> durch eine genetisch bedingte <a href="Sichelzellenan%C3%A4mie" class="mw-redirect" title="Sichelzellenanämie">Sichelzellen-</a> oder Mittelmeeranämie (<a href="Thalass%C3%A4mie" title="Thalassämie">Thalassämie</a>). Bei Gefährdung wird die Eheschließung verhindert.<sup id="cite_ref-Saudi-Arabien_2007_30-0" class="reference"><a href="#cite_note-Saudi-Arabien_2007-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Deutschland ist es gesetzlich erlaubt, dass Cousin und Cousine sexuelle Beziehungen haben und heiraten. Für Katholiken ist durch die <a href="Ehehindernis" title="Ehehindernis">Ehehindernisse</a> der katholischen Kirche die Ehe zwischen Blutsverwandten, so auch zwischen Cousinen und Cousins, verboten; es kann aber eine <a href="Dispens" title="Dispens">Befreiung</a> durch den Ortsbischof erteilt werden. Mit Einführung der <a href="Zivilehe" title="Zivilehe">Zivilehe</a> hat das kirchliche Eherecht an Bedeutung verloren.
</p><p>Die Strafbarkeit ist unabhängig vom <a href="Privatrecht" title="Privatrecht">zivilrechtlichen</a> <a href="Verwandtschaftsbeziehung" title="Verwandtschaftsbeziehung">Verwandtschaftsverhältnis</a>, nur das <a href="Blutsverwandtschaft" title="Blutsverwandtschaft">biologische</a> zählt. Dieses muss im Gerichtsverfahren <a href="Von_Amts_wegen" title="Von Amts wegen">von Amts wegen</a> geprüft werden. So macht sich z. B. das über 18 Jahre alte <a href="Kuckuckskind" title="Kuckuckskind">Kuckuckskind</a> bei Beischlaf mit seinem leiblichen Vater strafbar, nicht aber bei Beischlaf mit dem Ehemann seiner Mutter. Entsprechendes gilt umgekehrt für den Vater und Geschwister (auch das Kind des leiblichen Vaters aus einer anderen Beziehung kann mit dem „Kuckuckskind“ Inzest begehen, nicht aber ein Kind des Ehemanns der Mutter aus einer anderen Beziehung).
</p><p>Der Tatbestand kann auch dann verwirklicht werden, wenn das Verwandtschaftsverhältnis im Sinne des <a href="Familienrecht" title="Familienrecht">Bürgerlichen Rechts</a> durch <a href="Adoption" title="Adoption">Adoption</a> erloschen ist. Umgekehrt sind sexuelle Handlungen mit einem erwachsenen Adoptivkind heute in den deutschsprachigen Ländern nicht strafbar (anders z. B. in § 312 des <a href="Strafgesetz_(Norwegen)" title="Strafgesetz (Norwegen)">norwegischen Strafgesetzes</a> und in Deutschland bis 1943 in § 174 <a href="Reichsstrafgesetzbuch" title="Reichsstrafgesetzbuch">Reichsstrafgesetzbuch</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schwägerschaft"><span id="Schw.C3.A4gerschaft"></span>Schwägerschaft</h3></div>
<p>In manchen Gesellschaften gilt sogar der Geschlechtsverkehr zwischen <a href="Schw%C3%A4gerschaft" title="Schwägerschaft">verschwägerten</a> Personen als Inzest. Auch in Deutschland wurden früher Beziehungen zwischen Verschwägerten mit dem Inzesttabu belegt und bestraft; so stellte z. B. der in <a href="Kurf%C3%BCrstentum_Bayern" title="Kurfürstentum Bayern">Bayern</a> von 1751 bis 1813 geltende <i>Codex Maximilianeus Bavaricus Criminalis</i> den Inzest zwischen Schwager und Schwägerin unter Strafe (Erster Theil, Sechstes Capitul, § 2). Der Beischlaf zwischen Verschwägerten in <u>gerader Linie</u> (Stiefelternteil mit Stiefkind, Schwiegerelternteil mit Schwiegerkind) war bis 1955 (<a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a>) bzw. 1973 (Bundesrepublik) strafbar (seit 1938 allerdings nur noch dann, wenn die die Schwägerschaft begründende Ehe noch bestand,<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der Tatbestand war somit eine <a href="Qualifikation_(Strafrecht)" title="Qualifikation (Strafrecht)">Qualifikation</a> des <a href="Ehebruch" title="Ehebruch">Ehebruchs</a> geworden).
</p><p>In Österreich bedrohte § 501 Strafgesetz<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bis 1974 <a href="Unzucht" title="Unzucht">Unzucht</a> mit Ehegenossen der Eltern, der Kinder und sogar der Geschwister mit Strafe.
</p><p>Auch heute noch sieht § 314 des <a href="Strafgesetz_(Norwegen)" title="Strafgesetz (Norwegen)">norwegischen Strafgesetzes</a> für sexuelle Handlungen mit einem Stiefkind unabhängig von dessen Alter eine Bestrafung des Stiefelternteils vor.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rechtslage_in_Deutschland">Rechtslage in Deutschland</h3></div>
<p>Inzest zwischen <a href="Verwandtschaftsbeziehung#Gerade_Linie_–_Seitenlinie" title="Verwandtschaftsbeziehung">in gerader Linie</a> Verwandten –&nbsp;also Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, und deren Kindern, Enkeln, Urenkeln&nbsp;– sowie zwischen Voll- und Halbgeschwistern ist strafbar. Abkömmlinge und Geschwister werden nicht bestraft, wenn sie zur Tatzeit jünger als 18 Jahre waren; da es sich dabei um einen <a href="Strafausschlie%C3%9Fungs-_und_Strafaufhebungsgr%C3%BCnde" title="Strafausschließungs- und Strafaufhebungsgründe">persönlichen Strafausschließungsgrund</a> handelt, sind <a href="Anstiftung_(Deutschland)" title="Anstiftung (Deutschland)">Anstiftung</a> und <a href="Beihilfe_(Strafrecht)" title="Beihilfe (Strafrecht)">Beihilfe</a> strafbar. Die Staatsanwaltschaft, die mit einem Inzestfall entsprechend <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html">§&nbsp;173</a></span> <a href="Strafgesetzbuch_(Deutschland)" title="Strafgesetzbuch (Deutschland)">StGB</a> betraut ist, kann allerdings (wie bei jedem <a href="Vergehen" title="Vergehen">Vergehen</a>) nach <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__153.html">§§&nbsp;153 ff.</a></span> <a href="Strafprozessordnung_(Deutschland)" title="Strafprozessordnung (Deutschland)">StPO</a> das Verfahren bei „geringer Schuld“ <a href="Einstellung_des_Strafverfahrens_(Deutschland)" title="Einstellung des Strafverfahrens (Deutschland)">einstellen</a>.<sup id="cite_ref-Wittig_2009_33-0" class="reference"><a href="#cite_note-Wittig_2009-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html">§&nbsp;173</a></span> StGB stellt nur den <a href="Vaginalverkehr" title="Vaginalverkehr">Vaginalverkehr</a> unter Strafe, andere sexuelle Praktiken sind straffrei. Seit Abschaffung der Strafbarkeit des Beischlafs mit Verschwägerten (vgl. oben) 1973 liegen die Verurteilungen auf konstant niedrigem Niveau.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So gab es 2021 nur fünf Verurteilungen (dabei sind aber nicht die vielen Fälle mitgezählt, bei denen ein schwererer Tatbestand, z. B. <a href="Sexueller_Missbrauch_von_Schutzbefohlenen" title="Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen">sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen</a>, in <a href="Tateinheit" title="Tateinheit">Tateinheit</a> stand).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Diskussion">Diskussion</h4></div>
<p>In neuerer Zeit wird verschiedentlich argumentiert, dass das Inzestverbot im Prinzip überflüssig sei, da das <a href="Rechtsgut#Verhältnis_von_Rechtsgut_und_Norm" title="Rechtsgut">Rechtsgut</a> der <a href="Sexuelle_Selbstbestimmung" title="Sexuelle Selbstbestimmung">sexuellen Selbstbestimmung</a> höher zu werten sei als die genetisch bedingten Risiken für den aus Inzest möglicherweise resultierenden Nachwuchs. Zudem sei das Ziel eines solchen Verbots unklar, da die Verhütung potenziell erbkranken Nachwuchses kein Ziel des Staates sei. Außerdem wird vorgebracht, am Anfang einer Intervention sollten sozialpädagogische Bemühungen um das Wohl der Beteiligten stehen. Wo diese keine Wirkung zeigten, ließen sich bestehende Konflikte fachkundiger von <a href="Familiengericht" title="Familiengericht">Familiengerichten</a> lösen.<sup id="cite_ref-Marchlewitz_2012_35-0" class="reference"><a href="#cite_note-Marchlewitz_2012-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der ehemalige rechtspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, <a href="Jerzy_Montag" title="Jerzy Montag">Jerzy Montag</a>, sagte 2012, „die strafrechtliche Verfolgung vom Beischlaf unter Verwandten und Geschwistern“ sei ein „Anachronismus“ und moralische Tabus dürften nicht mit dem Strafrecht durchgesetzt werden.<sup id="cite_ref-Die_Grünen_2012_36-0" class="reference"><a href="#cite_note-Die_Grünen_2012-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die <a href="Piratenpartei" title="Piratenpartei">Piratenpartei</a> setzte sich 2012 für die Abschaffung des Inzestverbotes ein.<sup id="cite_ref-Piratenpartei_2012_37-0" class="reference"><a href="#cite_note-Piratenpartei_2012-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im September 2014 empfahl der <a href="Deutscher_Ethikrat" title="Deutscher Ethikrat">Deutsche Ethikrat</a> mehrheitlich, den Geschwisterinzest zu entkriminalisieren und <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html">§&nbsp;173</a></span> StGB abzuschaffen. Das Grundrecht der erwachsenen Geschwister auf sexuelle Selbstbestimmung sei stärker zu gewichten als das abstrakte Schutzgut Familie.
</p><p>Die rechtspolitische Sprecherin der <a href="CDU/CSU-Fraktion_im_Deutschen_Bundestag" class="mw-redirect" title="CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag">CDU/CSU-Fraktion im Bundestag</a> <a href="Elisabeth_Winkelmeier-Becker" title="Elisabeth Winkelmeier-Becker">Elisabeth Winkelmeier-Becker</a> wandte sich gegen diese Empfehlung. Sie hält eine Abschaffung für ein falsches Signal; eine Entkriminalisierung laufe dem Schutz der unbeeinträchtigten Entwicklung von Kindern in ihren Familien zuwider. In fast allen Fällen gehe Inzest mit der Abhängigkeit eines Partners und äußerst schwierigen Familienverhältnissen einher.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Bundesministerium_der_Justiz_und_f%C3%BCr_Verbraucherschutz" title="Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz">deutsche Justizministerium</a> unter <a href="Heiko_Maas" title="Heiko Maas">Heiko Maas</a> lehnte eine Reform und Abschaffung von <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html">§&nbsp;173</a></span> StGB im September 2014 ab.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Beschluss_des_Bundesverfassungsgerichts_vom_26._Februar_2008">Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Februar 2008</h4></div>
<p>Mit <a href="Beschluss_(Gericht)" class="mw-redirect" title="Beschluss (Gericht)">Beschluss</a> vom 26. Februar 2008 entschied das <a href="Bundesverfassungsgericht" title="Bundesverfassungsgericht">Bundesverfassungsgericht</a>, <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html">§&nbsp;173</a></span> StGB sei verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.<sup id="cite_ref-BVerfG_2008_40-0" class="reference"><a href="#cite_note-BVerfG_2008-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Gesetzgeber verfolge Zwecke, die „jedenfalls in ihrer Gesamtheit die Einschränkung des <a href="Pers%C3%B6nlichkeitsrecht_(Deutschland)" title="Persönlichkeitsrecht (Deutschland)">allgemeinen Persönlichkeitsrechts</a> legitimieren“: Als Strafgrund stehe der grundgesetzlich geforderte Schutz von Ehe und Familie an erster Stelle. Inzestverbindungen führten zu einer Überschneidung von <a href="Verwandtschaftsbeziehung" title="Verwandtschaftsbeziehung">Verwandtschaftsbeziehungen</a> und sozialen Rollenverteilungen und damit zu einer Beeinträchtigung der in einer Familie strukturgebenden Zuordnungen. Zudem diene das Inzestverbot dem Schutz der sexuellen Selbstbestimmung. <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html">§&nbsp;173</a></span> StGB habe spezifische, durch die Nähe in der Familie bedingte oder in der Verwandtschaft wurzelnde Abhängigkeiten im Blick. Weiterhin rechtfertige auch der Schutz vor Erbschäden das Inzestverbot. Die Entscheidung erging mit 7:1 Stimmen.
</p><p>Der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts <a href="Winfried_Hassemer" title="Winfried Hassemer">Winfried Hassemer</a> gab dabei eine <a href="Sondervotum" title="Sondervotum">abweichende Meinung</a> ab.<sup id="cite_ref-BVerfG_2008_40-1" class="reference"><a href="#cite_note-BVerfG_2008-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html">§&nbsp;173</a></span> StGB verstoße gegen den Grundsatz der <a href="Verh%C3%A4ltnism%C3%A4%C3%9Figkeitsprinzip_(Deutschland)" title="Verhältnismäßigkeitsprinzip (Deutschland)">Verhältnismäßigkeit</a>. Es liege kein <a href="Rechtsgut" title="Rechtsgut">Rechtsgut</a> vor, dessen Verletzung im Inzestfall einen Strafgrund darstellen würde. Im Fall von volljährigen, <a href="Einvernehmen" title="Einvernehmen">einvernehmlich</a> handelnden Geschwistern sei nicht klar, wessen Rechte durch den Geschlechtsverkehr eingeschränkt werden sollten. Es handele sich vielmehr um eine <a href="Opferlose_Straftat" title="Opferlose Straftat">opferlose Straftat</a>. Eine Hauptstütze des Inzestverbots seien sogenannte „<a href="Eugenik" title="Eugenik">eugenische</a> Gesichtspunkte“, also die Verhinderung von Erbkrankheiten. Hierbei sei jedoch zum einen nicht klar, wieso das Gesetz auch bei erfolgender Verhütung und sogar bei vorheriger <a href="Sterilisation_(Unfruchtbarmachung)" title="Sterilisation (Unfruchtbarmachung)">Sterilisation</a> Anwendung findet. Zum anderen verbiete es sich schon von Verfassungs wegen, den Schutz der Gesundheit potentieller Nachkommen zur Grundlage strafgesetzlicher Eingriffe zu machen. Das Strafrecht kenne aus guten Gründen eine Strafbarkeit des <a href="Geschlechtsverkehr" title="Geschlechtsverkehr">Geschlechtsverkehrs</a> selbst dort nicht, wo die Wahrscheinlichkeit behinderten Nachwuchses höher ist und die erwartbaren Behinderungen massiver sind als beim Inzest. Das Inzestverbot diene nicht dem Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, darauf habe sich noch nicht einmal der Gesetzgeber berufen. <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html">§&nbsp;173</a></span> StGB sei auch nicht geeignet, dem Schutz von Ehe und Familie zu dienen: Zu diesem Zweck sei die Vorschrift einerseits zu eng, weil sie nur den Beischlaf, nicht aber andere sexuelle Handlungen unter Strafe stellt und nicht-leibliche Geschwister nicht mit einbezieht, andererseits zu weit, weil sie Verhaltensweisen erfasse, die sich auf das Familienleben nicht (mehr) schädlich auswirken können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Stellungnahme_der_GfH">Stellungnahme der GfH</h4></div>
<p>Die <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Humangenetik" title="Deutsche Gesellschaft für Humangenetik">Deutsche Gesellschaft für Humangenetik</a> kritisierte den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom Standpunkt der <a href="Humangenetik" title="Humangenetik">Humangenetik</a> aus.<sup id="cite_ref-GfH_2008_41-0" class="reference"><a href="#cite_note-GfH_2008-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eugenik bedeute „nach international übereinstimmendem Verständnis das dirigistische Bestreben nach einer – wie auch immer definierten – ‚Verbesserung‘ des kollektiven Erbgutbestandes einer Population.“ Nicht nur, dass Inzestverbindungen von Geschwistern ohnehin keinen nennenswerten Einfluss auf den <a href="Genpool" title="Genpool">Genpool</a> einer Population hätten; die (durchaus vorhandene) höhere Gefahr, dass Kinder aus solchen Beziehungen an <a href="Rezessiv" title="Rezessiv">rezessiv</a> vererbten Krankheiten erkranken könnten, rechtfertige keinen juristischen Eingriff in die „reproduktive Freiheit“ eines Paares. Die Gefahr solcher Krankheiten (z.&nbsp;B.: <a href="Mukoviszidose" title="Mukoviszidose">Mukoviszidose</a> oder <a href="Spinale_Muskelatrophie" title="Spinale Muskelatrophie">Spinale Muskelatrophie</a>) bestehe selbstverständlich auch für Kinder nichtblutsverwandter Paare. Falls eine solche Erkrankung bereits bei einem Kind vorhanden ist, haben dessen Geschwister ein Risiko von 25&nbsp;%, ebenfalls die Erbkrankheit zu bekommen. Bei manchen Krankheiten liegt dieses Risiko noch wesentlich höher. Eine Gesetzgebung, die in solchen Fällen einem Paar weiteren Geschlechtsverkehr verbietet, würde auf umfassende gesellschaftliche Ablehnung stoßen. Das Recht, die mit einem Kinderwunsch verbundene Risikobewertung selbst vorzunehmen, zähle zum Kernbestand des Persönlichkeitsrechts.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Humangenetische_Beratung" title="Humangenetische Beratung">Humangenetische Beratung</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Entscheidung_des_Europäischen_Gerichtshofs_für_Menschenrechte_2012"><span id="Entscheidung_des_Europ.C3.A4ischen_Gerichtshofs_f.C3.BCr_Menschenrechte_2012"></span>Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte 2012</h4></div>
<p>Gegen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wurde von „Patrick S.“, der mit seiner behinderten Schwester<sup id="cite_ref-bverfg.de_42-0" class="reference"><a href="#cite_note-bverfg.de-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vier Kinder hat, von denen zwei ebenfalls behindert sind, Beschwerde zum <a href="Europ%C3%A4ischer_Gerichtshof_f%C3%BCr_Menschenrechte" title="Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte">Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte</a> (EGMR) eingelegt.<sup id="cite_ref-SZ_2012_43-0" class="reference"><a href="#cite_note-SZ_2012-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser entschied am 12. April 2012 einstimmig, dass <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__173.html">§&nbsp;173</a></span> StGB mit der <a href="Europ%C3%A4ische_Menschenrechtskonvention" title="Europäische Menschenrechtskonvention">Europäischen Menschenrechtskonvention</a> vereinbar sei.<sup id="cite_ref-strafrecht.de_2011_44-0" class="reference"><a href="#cite_note-strafrecht.de_2011-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwar greife die Bestrafung in das Familienleben des Klägers ein. Das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens aus <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dejure.org/gesetze/MRK/8.html">Art.&nbsp;8</a></span> Europäische Menschenrechtskonvention sei jedoch nicht verletzt.<sup id="cite_ref-Schmitt_2012_45-0" class="reference"><a href="#cite_note-Schmitt_2012-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Renzikowski_2013_46-0" class="reference"><a href="#cite_note-Renzikowski_2013-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rechtslage_in_der_Schweiz">Rechtslage in der Schweiz</h3></div>
<p>In der Schweiz wird nach <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fedlex.admin.ch/de/search?collection=classified_compilation&amp;classifiedBy=StGB&amp;article=213">Art.&nbsp;213</a><span style="display:none"></span></span> des <a href="Strafgesetzbuch_(Schweiz)" title="Strafgesetzbuch (Schweiz)">Strafgesetzbuchs</a> mit <a href="Freiheitsstrafe" title="Freiheitsstrafe">Freiheitsstrafe</a> bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, „wer mit einem Blutsverwandten in gerader Linie oder einem voll- oder halbbürtigen Geschwister den <a href="Geschlechtsverkehr" title="Geschlechtsverkehr">Beischlaf</a> vollzieht“. „<a href="Minderj%C3%A4hrigkeit" title="Minderjährigkeit">Minderjährige</a> bleiben straflos, wenn sie verführt worden sind.“<sup id="cite_ref-Art._213_StGB_48-0" class="reference"><a href="#cite_note-Art._213_StGB-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der <a href="Bundesrat_(Schweiz)" title="Bundesrat (Schweiz)">Bundesrat</a> schlug 2010 im Rahmen einer Anpassung der Strafrahmen eine Abschaffung des Tatbestandes Inzest vor, da nur wenige Verurteilungen (drei bis vier pro Jahr) Fälle beträfen, in denen nicht auch andere Sexualdelikte wie etwa <a href="Sexuelle_Handlungen_mit_Kindern" title="Sexuelle Handlungen mit Kindern">sexuelle Handlungen mit Kindern</a> begangen würden.<sup id="cite_ref-Le_Temps_2010_49-0" class="reference"><a href="#cite_note-Le_Temps_2010-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Abschluss des Anhörungsverfahrens <i>(<a href="Vernehmlassung" title="Vernehmlassung">Vernehmlassung</a>)</i> verzichtete der Bundesrat jedoch 2018 auf die Abschaffung des Tatbestandes, und schrieb dazu: «Während eine Minderheit der Vernehmlassungsteilnehmenden die Aufhebung begrüßte, lehnte sie eine Mehrheit aus moralischen und eugenischen Gründen sowie wegen des Schutzes vor sexuellem Missbrauch von Kindern ab. Ebenfalls wurde vorgebracht, dass mit einer Aufhebung ein falsches Signal gesetzt würde.»<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rechtslage_in_Österreich"><span id="Rechtslage_in_.C3.96sterreich"></span>Rechtslage in Österreich</h3></div>
<p>Auch in Österreich ist nur der Beischlaf strafbar (vgl. unten Liechtenstein, das hier ausnahmsweise vom österreichischen Strafrecht abweicht). Das in Österreich im <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Dokumentnummer=NOR40173701">§&nbsp;211</a></span> <a href="Strafgesetzbuch_(%C3%96sterreich)" title="Strafgesetzbuch (Österreich)">StGB</a> als „<a href="Liste_der_Delikte_des_%C3%B6sterreichischen_Strafgesetzbuches#Zehnter_Abschnitt_–_Strafbare_Handlungen_gegen_die_sexuelle_Integrität_und_Selbstbestimmung" title="Liste der Delikte des österreichischen Strafgesetzbuches">Blutschande</a>“ bezeichnete Tatbild wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder <a href="Geldstrafe_(%C3%96sterreich)" title="Geldstrafe (Österreich)">Geldstrafe</a> bis zu 720 Tagessätzen bestraft. Die Verführung eines Verwandten absteigender Linie wird mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe bestraft. Zwischen Geschwistern (auch Halbgeschwistern) wird Beischlaf mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder <a href="Geldstrafe_(%C3%96sterreich)" title="Geldstrafe (Österreich)">Geldstrafe</a> bis zu 360 Tagessätzen bestraft. Nicht bestraft wird, wer zur Tatzeit jünger als 19 Jahre war <i>und</i> zur Tat verführt wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rechtslage_in_Liechtenstein">Rechtslage in Liechtenstein</h3></div>
<p>Mit Einführung des <a href="Strafgesetzbuch_(Liechtenstein)" title="Strafgesetzbuch (Liechtenstein)">Strafgesetzbuchs</a> übernahm Liechtenstein ebenfalls unter §&nbsp;211 den Wortlaut der österreichischen Bestimmung.<sup id="cite_ref-LGBl_1988_51-0" class="reference"><a href="#cite_note-LGBl_1988-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die in Österreich 1988 beschlossene und 1989 in Kraft getretene Änderung bezüglich des Alters bei der Verführung von 18 auf 19 Jahre wurde nicht durchgeführt; es blieb somit bei 18 Jahren.
</p><p>Am 1. Februar 2001 trat mit <i>LGBl. 2001 Nr. 16</i> jedoch eine entscheidende Erweiterung in Kraft. Wie bei einigen anderen Delikten wurde auch beim Inzest nach dem <a href="Geschlechtsverkehr" title="Geschlechtsverkehr">Beischlaf</a> (als <a href="Vaginalverkehr" title="Vaginalverkehr">Vaginalverkehr</a>) die Formulierung „oder eine dem Beischlaf gleichzusetzende sexuelle Handlung“ eingefügt.<sup id="cite_ref-LGBl_2001_52-0" class="reference"><a href="#cite_note-LGBl_2001-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-StGB_2013_53-0" class="reference"><a href="#cite_note-StGB_2013-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einem Entscheid des <a href="F%C3%BCrstlicher_Oberste_Gerichtshof" class="mw-redirect" title="Fürstlicher Oberste Gerichtshof">Fürstlichen Obersten Gerichtshofs</a> in einem anderen Fall aus dem Jahr 2011 ist teilweise zu ersehen, wie der Begriff ausgelegt wird. Maßgebend ist, „ob das Geschlechtsorgan zumindest einer der beteiligten Personen ähnlich intensiv wie bei einem Beischlaf involviert ist“. Wie in Deutschland und Österreich ist auf jeden Fall das mehr als flüchtige Eindringen mit Fingern oder Gegenständen in die Vagina sowie das Eindringen mit dem Penis in Mund und After darunter zu verstehen. Orale Stimulation weiblicher Geschlechtsorgane (teilweise mit Eindringen der Zunge) wird im Urteil auch explizit erwähnt.<sup id="cite_ref-Oberster_Gerichtshof_2011_54-0" class="reference"><a href="#cite_note-Oberster_Gerichtshof_2011-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nicht geklärt ist das Eindringen mit Fingern oder Gegenständen in den After. In Deutschland (2005) ist dies keine „beischlafähnliche Handlung“,<sup id="cite_ref-Hinterhofer_2005_55-0" class="reference"><a href="#cite_note-Hinterhofer_2005-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in Österreich (2010) ist es umstritten, da der After kein Geschlechtsteil ist, aber nahe der Genitalregion liegt (jeweils Urteile zu anderen Straftatbeständen).<sup id="cite_ref-Bertel_2010_56-0" class="reference"><a href="#cite_note-Bertel_2010-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wie gegenseitige Masturbation bei „ähnlich intensiv […] involviert“ bewertet wird, ist auch unklar. Damit sind – einzigartig im deutschen Sprachraum – nicht-vaginaler-Verkehr verschiedengeschlechtlicher Verwandter und gleichgeschlechtlicher Verkehr zwischen Verwandten als Inzest pönalisiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inzest_in_Musik_und_Literatur">Inzest in Musik und Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bis_zum_19._Jahrhundert">Bis zum 19. Jahrhundert</h3></div>
<p>Neben den Inzesten, die in den <a href="Sch%C3%B6pfung" title="Schöpfung">Schöpfungsmythen</a> vieler Völker vorkommen, kennt die Literaturgeschichte eine Vielzahl von gewöhnlich dramatischen Erzählungen, die das Thema des Inzestes behandeln. Klassisch ist die <a href="K%C3%B6nig_%C3%96dipus" title="König Ödipus">Ödipussage</a>, in der ein ausgesetzter Sohn, ohne darum zu wissen, seine Mutter heiratet und mit ihr vier Kinder zeugt. Ebenfalls aus der griechischen Antike stammen die Mythen der <a href="Byblis_(Mythologie)" title="Byblis (Mythologie)">Byblis</a> (deren leidenschaftliche Liebe zu ihrem Bruder Kaunos sie in den Tod und ihn in die Fremde treibt) und der <a href="Myrrha" title="Myrrha">Myrrha</a> (die sich infolge eines göttlichen Zorns in ihren Vater verliebt und ihn verführt). Auch in den Sagen um König <a href="Artus" title="Artus">Artus</a> taucht der Inzest auf. So soll Artus mit seiner Halbschwester <a href="Morgan_le_Fay" title="Morgan le Fay">Morgana</a> den Sohn <a href="Mordred" title="Mordred">Mordred</a> gezeugt haben. Das Märchen „<a href="Allerleirauh" title="Allerleirauh">Allerleirauh</a>“ der <a href="Grimms_M%C3%A4rchen" title="Grimms Märchen">Brüder Grimm</a> handelt von einem inzestuösen Begehren eines Vaters.
</p><p>In <a href="Richard_Wagner" title="Richard Wagner">Richard Wagners</a> Oper <i><a href="Die_Walk%C3%BCre" title="Die Walküre">Die Walküre</a></i> entbrennen die Zwillinge Siegmund und Sieglinde in Liebe zueinander. In der Vereinigung der Geschwister (Zitat: „So blühe denn, Wälsungen-Blut“) wird der Held <a href="Siegfried_(Oper)" title="Siegfried (Oper)">Siegfried</a> gezeugt.
</p><p>In <a href="Christian_F%C3%BCrchtegott_Gellert" title="Christian Fürchtegott Gellert">Christian Fürchtegott Gellerts</a> Roman <i>Leben der schwedischen Gräfin von G***</i> geht ein Geschwisterpaar unwissentlich eine Inzestehe ein. Das nach Bekanntwerden der Verwandtschaft entstehende moralische Dilemma löst sich dadurch, dass der Bruder von einem eifersüchtigen <a href="Buhlerei" title="Buhlerei">Nebenbuhler</a> ermordet wird, während die Schwester sich das Leben nimmt.
</p><p>Innerhalb der <a href="Romantik" title="Romantik">romantischen</a> Literatur erscheint der Inzest teilweise als auslösendes Moment einer tragischen Geschichte. In <a href="E._T._A._Hoffmann" title="E. T. A. Hoffmann">E. T. A. Hoffmanns</a> <i><a href="Die_Elixiere_des_Teufels" title="Die Elixiere des Teufels">Die Elixiere des Teufels</a></i> erfährt der Leser gegen Ende durch die Genealogie der Protagonisten, dass ein Fall von Inzest für den ausbrechenden Wahnsinn der Hauptfigur und ihres Doppelgängers, die in ihrem Wirrspiel quasi telepathisch verbunden erscheinen, der Auslöser war. Die Auslöschung der inzestuös entstandenen Familie erscheint als Ziel jener magischen bzw. wahnsinnigen Zustände.
</p><p>In <i><a href="Josefine_Mutzenbacher" title="Josefine Mutzenbacher">Josefine Mutzenbacher</a>. Die Geschichte einer Wienerischen Dirne. Von ihr selbst erzählt</i> wird geschwisterlicher Inzest als gängige Praxis einer Wiener Unterschicht im 19. Jahrhundert dargestellt. Für die auf engstem Raum zusammenlebenden und -schlafenden Familien hatte Sexualität zwangsläufig einen familiären Charakter, so dass die oft durch den elterlichen Geschlechtsverkehr aufgeklärten Geschwister die Sexualität gemeinsam entdeckten und auslebten. Die Autorschaft ist nicht sicher geklärt; man kann kaum eine Aussage machen, inwieweit die Darstellungen eine tatsächlich verbreitete Praxis oder Fantasien des Autors widerspiegeln.
</p><p>Mit ihrem 1889 in der <i><a href="Die_Gartenlaube" title="Die Gartenlaube">Gartenlaube</a></i> veröffentlichten Roman <i><a href="Nicht_im_Geleise" title="Nicht im Geleise">Nicht im Geleise</a></i> hatte <a href="Ida_Boy-Ed" title="Ida Boy-Ed">Ida Boy-Ed</a> das Thema einer – wenn auch unwissend eingegangenen – Geschwisterehe einem breiten Familienpublikum vorgelegt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="20._Jahrhundert">20. Jahrhundert</h3></div>
<p>Auch in <i><a href="Der_Erw%C3%A4hlte" title="Der Erwählte">Der Erwählte</a></i> von <a href="Thomas_Mann" title="Thomas Mann">Thomas Mann</a> findet sich die Dualität von besonderer Tragik in Verbund mit einer gewissen Auserwähltheit. Hier wird der einer <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">mittelalterlichen</a> Erzählung, dem <i><a href="Gregorius" title="Gregorius">Gregorius</a></i> <a href="Hartmann_von_Aue" title="Hartmann von Aue">Hartmanns von Aue</a>, entstammende Protagonist am Ende nach langen Leidens- und Bußejahren zum Papst erhoben. In Manns Novelle <i><a href="W%C3%A4lsungenblut" title="Wälsungenblut">Wälsungenblut</a></i> ist das Thema Inzest zwischen Geschwistern ebenfalls zentral, in <i><a href="Joseph_und_seine_Br%C3%BCder" title="Joseph und seine Brüder">Joseph und seine Brüder</a></i> taucht es (bei den Eltern des Potiphar) am Rande auf.
</p><p>In <i><a href="Hundert_Jahre_Einsamkeit" title="Hundert Jahre Einsamkeit">Hundert Jahre Einsamkeit</a></i> von <a href="Gabriel_Garc%C3%ADa_M%C3%A1rquez" title="Gabriel García Márquez">Gabriel García Márquez</a> wird die Entwicklung der Familie Buendía charakterisiert, die mit Inzest beginnt (Verheiratung des Cousins mit der Cousine) und mit Inzest aufhört (Zeugung einer Missbildung zwischen Tante und Neffe). Des Weiteren ist die ganze Geschichte durchzogen mit inzestuösen Motiven der sexuellen Beziehung zwischen nahen Verwandten.
</p><p>In der Schlüsselszene von <a href="Arundhati_Roy" title="Arundhati Roy">Arundhati Roys</a> Roman <i><a href="Der_Gott_der_kleinen_Dinge" title="Der Gott der kleinen Dinge">Der Gott der kleinen Dinge</a></i> kommt es zum Inzest zwischen einem Zwillingspaar, um eine mystische Bindung wiederherzustellen, die durch eine jahrelange Trennung von Bruder und Schwester verloren gegangen sei.
</p><p>In <a href="Ian_McEwan" title="Ian McEwan">Ian McEwans</a> <i><a href="Der_Zementgarten" title="Der Zementgarten">Der Zementgarten</a></i> übernehmen der minderjährige Jack und seine Schwester Julie nach dem Tod beider Eltern deren Rolle, wobei es in letzter Konsequenz auch zum Inzest der beiden Geschwister kommt.
</p><p>Eine moderne Version ist auch <a href="Max_Frisch" title="Max Frisch">Max Frischs</a> <i><a href="Homo_faber_(Roman)" title="Homo faber (Roman)">Homo faber</a>,</i> in dem die (tragisch endende) Geschichte einer inzestuösen Verstrickung von Vater und Tochter geschildert wird. Beim selben Autor will in <i><a href="Andorra_(Drama)" title="Andorra (Drama)">Andorra</a></i> der als gerettetes Judenkind ausgegebene Sohn des Lehrers seine Pflege- und in Wirklichkeit Halbschwester heiraten, was zunächst zur Offenbarung seiner wahren Identität führt; doch ist er nicht willens, ein Andorraner zu sein, da ihn die Andorraner als vorgeblichen Juden <a href="Antisemitismus#Begriff" title="Antisemitismus">antisemitisch</a> beschimpft hatten.
</p><p>Eine sehr skurrile Liebe zwischen Bruder und Schwester wird in dem Roman <i><a href="Das_Hotel_New_Hampshire" title="Das Hotel New Hampshire">Das Hotel New Hampshire</a></i> (erschienen 1981) von <a href="John_Irving" title="John Irving">John Irving</a> beschrieben.
</p><p>In Jeffrey Eugenides’ <i>Middlesex</i> ist der Geschwisterinzest zwischen Desdemona und Eleutherios Stephanides und der daraus resultierende <a href="Hermaphroditismus" title="Hermaphroditismus">Hermaphroditismus</a> ihres Enkelkindes sowohl Triebfeder für die Handlung als auch Ausgangspunkt für die Überlegungen zum Thema „sex“ versus „gender“, die im Text immer wieder angestellt werden. Interessant ist das Handlungskonstrukt aus Krieg und Vertreibung auf einen anderen Kontinent, der die Eheleute Stephanides gewissermaßen von einer Schuld am Inzest und dessen Folgen befreit und die Motivation zur lebenslangen Geschwisterehe eher bei den Umständen sucht, denen es sich zu beugen gelte.
</p><p>Auch der Musiktitel <i><a href="Geschwisterliebe_(Lied)" title="Geschwisterliebe (Lied)">Geschwisterliebe</a></i> der Berliner Punkrock-Band <a href="Die_%C3%84rzte" title="Die Ärzte">Die Ärzte</a> handelt von Inzest. Die Handlung des 1986 veröffentlichten Liedes beschreibt u.&nbsp;a. den Geschlechtsverkehr zwischen Geschwistern. Das Lied behandelt die sexuelle Beziehung des Protagonisten zu seiner 14-jährigen Schwester. Die Eltern sind ausgegangen und die Geschwister sind allein zu Hause. Nachdem über zwei der drei Strophen die Vorfreude auf den geschwisterlichen Geschlechtsverkehr zum Ausdruck kommt, wird in der dritten Strophe der Geschlechtsakt beschrieben. Anfang 1987 wurde das Lied (und damit auch das dazugehörige <i><a href="Die_%C3%84rzte_(Album)" title="Die Ärzte (Album)">Album</a></i>) durch die <a href="Bundespr%C3%BCfstelle_f%C3%BCr_jugendgef%C3%A4hrdende_Medien" class="mw-redirect" title="Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien">Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften</a> indiziert mit der Begründung, das im Lied angedeutete „inzestuöse Verhältnis“ werde „verherrlicht und propagiert“.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="21._Jahrhundert">21. Jahrhundert</h3></div>
<p>Eine mehr ersehnte als tatsächlich stattfindende Inzestliebe zwischen Bruder und Schwester wird in dem Roman <i>Partygirl</i> (2003) von <a href="Marlene_Streeruwitz" title="Marlene Streeruwitz">Marlene Streeruwitz</a> geschildert, wobei der Roman eindeutig auf die Erzählung <i><a href="Der_Untergang_des_Hauses_Usher" title="Der Untergang des Hauses Usher">Der Untergang des Hauses Usher</a></i> des amerikanischen Autors <a href="Edgar_Allan_Poe" title="Edgar Allan Poe">Edgar Allan Poe</a> rekurriert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Werke_(chronologisch)"><span id="Weitere_Werke_.28chronologisch.29"></span>Weitere Werke (chronologisch)</h3></div>
<p>In den folgenden Werken finden sich inzestuöse Motive:
</p>
<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250404253">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .column-multiple,.mw-parser-output div[style*=column]{margin-top:0.3em}.mw-parser-output .column-multiple>ol,.mw-parser-output .column-multiple>ul,.mw-parser-output .column-multiple>p,.mw-parser-output div[style*=column]>ol,.mw-parser-output div[style*=column]>ul{margin-top:0}.mw-parser-output .column-multiple li,.mw-parser-output div[style*=column] li,.mw-parser-output .column-multiple-avoid{break-inside:avoid;break-inside:avoid-column;page-break-inside:avoid}.mw-parser-output .column-multiple-avoid-3{orphans:3;widows:3}.mw-parser-output .column-multiple .mw-heading{column-span:all}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><div class="column-multiple" style="column-width:30em;">
<ul><li><a href="Jakob_Michael_Reinhold_Lenz" title="Jakob Michael Reinhold Lenz">Jakob Michael Reinhold Lenz</a>: <i><a href="Der_neue_Menoza" title="Der neue Menoza">Der neue Menoza</a></i> (1774)</li>
<li><a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a>: <i><a href="Die_Geschwister" title="Die Geschwister">Die Geschwister</a></i> (1776)</li>
<li>Johann Wolfgang Goethe: <i><a href="Wilhelm_Meisters_Lehrjahre" title="Wilhelm Meisters Lehrjahre">Wilhelm Meisters Lehrjahre</a></i> (1796, 8. Buch; Die Geschichte der Eltern Mignons)</li>
<li><a href="Ludwig_Tieck" title="Ludwig Tieck">Ludwig Tieck</a>: <i><a href="Der_blonde_Eckbert" title="Der blonde Eckbert">Der blonde Eckbert</a></i> (1797)</li>
<li><a href="Edgar_Allan_Poe" title="Edgar Allan Poe">Edgar Allan Poe</a>: <i><a href="Der_Untergang_des_Hauses_Usher" title="Der Untergang des Hauses Usher">Der Untergang des Hauses Usher</a></i> (1845)</li>
<li><a href="Conrad_Ferdinand_Meyer" title="Conrad Ferdinand Meyer">Conrad Ferdinand Meyer</a>: <i><a href="Die_Richterin_(Novelle)" title="Die Richterin (Novelle)">Die Richterin</a></i> (1885, Novelle)</li>
<li><a href="Georg_Trakl" title="Georg Trakl">Georg Trakl</a>: u.&nbsp;a. <i>Blutschuld</i> (1909, Gedicht)</li>
<li><a href="Leonhard_Frank" title="Leonhard Frank">Leonhard Frank</a>: <i>Bruder und Schwester</i> (1929)</li>
<li><a href="William_Faulkner" title="William Faulkner">William Faulkner</a>: <i><a href="Schall_und_Wahn" title="Schall und Wahn">Schall und Wahn</a></i> (1929)</li>
<li><a href="Robert_Musil" title="Robert Musil">Robert Musil</a>: <i><a href="Der_Mann_ohne_Eigenschaften" title="Der Mann ohne Eigenschaften">Der Mann ohne Eigenschaften</a></i> (1931/32)</li>
<li><a href="Hugo_von_Hofmannsthal" title="Hugo von Hofmannsthal">Hugo von Hofmannsthal</a>: <i>Andreas oder die Vereinigten</i> (1932, Romanfragment)</li>
<li><a href="Max_Frisch" title="Max Frisch">Max Frisch</a>: <i><a href="Homo_faber_(Roman)" title="Homo faber (Roman)">Homo faber</a></i> (1957, Roman)</li>
<li>Max Frisch: <i><a href="Andorra_(Drama)" title="Andorra (Drama)">Andorra</a></i> (1961, Drama)</li>
<li><a href="Peter_Weiss" title="Peter Weiss">Peter Weiss</a>: <i>Abschied von den Eltern</i> (1961, Erzählung)</li>
<li><a href="Thomas_Bernhard" title="Thomas Bernhard">Thomas Bernhard</a>: <i>An der Baumgrenze</i> (1969)</li>
<li><a href="Vladimir_Nabokov" title="Vladimir Nabokov">Vladimir Nabokov</a>: <i>Ada oder Das Verlangen</i> (1969)</li>
<li><a href="Ian_McEwan" title="Ian McEwan">Ian McEwan</a>: <i>Der Zementgarten</i> (1978)</li>
<li><a href="Ingeborg_Bachmann" title="Ingeborg Bachmann">Ingeborg Bachmann</a>: <i>Das Buch Franza</i> [Fragment, 1979]</li>
<li><a href="Nick_Cave" title="Nick Cave">Nick Cave</a>: <i>Und die Eselin sah den Engel</i> (1989, Roman)</li>
<li><a href="Banana_Yoshimoto" title="Banana Yoshimoto">Banana Yoshimoto</a>: <i>NP</i> (1990)</li>
<li><a href="Katarina_von_Bredow" title="Katarina von Bredow">Katarina von Bredow</a>: <i>Ludvig meine Liebe</i> (1991, Jugendroman)</li>
<li><a href="Donna_Tartt" title="Donna Tartt">Donna Tartt</a>: <i>Die geheime Geschichte</i> (1992, Roman)</li>
<li><a href="A._S._Byatt" title="A. S. Byatt">A. S. Byatt</a>: <i>Morpho Eugenia</i> (1994, Roman)</li>
<li><a href="Kaori_Yuki" title="Kaori Yuki">Kaori Yuki</a>: <i><a href="Angel_Sanctuary" title="Angel Sanctuary">Angel Sanctuary</a></i> (1994–2000)</li>
<li><a href="Marion_Zimmer_Bradley" title="Marion Zimmer Bradley">Marion Zimmer Bradley</a>: <i><a href="Die_Nebel_von_Avalon" title="Die Nebel von Avalon">Die Nebel von Avalon</a></i> (1995)</li>
<li><a href="Ulrike_M._Dierkes" title="Ulrike M. Dierkes">Ulrike M. Dierkes</a>: <i>Melina’s Magie</i> (1995)</li>
<li><a href="Am%C3%A9lie_Nothomb" title="Amélie Nothomb">Amélie Nothomb</a>: <i>Die Reinheit des Mörders</i> (1996)</li>
<li><a href="George_R._R._Martin" title="George R. R. Martin">George R. R. Martin</a>: <i><a href="Das_Lied_von_Eis_und_Feuer" title="Das Lied von Eis und Feuer">Das Lied von Eis und Feuer</a></i> (Romanreihe, 1996–2012)</li>
<li><a href="Cormac_McCarthy" title="Cormac McCarthy">Cormac McCarthy</a>: <i>Draußen im Dunkel</i> (1996)</li>
<li><a href="Jana_Frey" title="Jana Frey">Jana Frey</a>: <i>Der Kuss meiner Schwester</i>. (1997, 2006 veränderte Neuausgabe, Jugendroman)</li>
<li><a href="Ulrike_M._Dierkes" title="Ulrike M. Dierkes">Ulrike M. Dierkes</a>: <i>Meine Schwester ist meine Mutter. Inzestkinder im Schatten der Gesellschaft</i> (1997)</li>
<li><a href="Peter_Bieri" title="Peter Bieri">Pascal Mercier</a>: <i>Der Klavierstimmer</i> (1998)</li>
<li><a href="Melvin_Burgess" title="Melvin Burgess">Melvin Burgess</a>: <i>Schlachten</i> (2000, Jugendroman)</li>
<li>Motoi Yoshida: <i><a href="Koi_Kaze" title="Koi Kaze">Koi Kaze</a></i>. (2001–2004)</li>
<li><a href="Haruki_Murakami" title="Haruki Murakami">Haruki Murakami</a>: <i>Kafka am Strand</i> (2002 – dt. 2004)</li>
<li><a href="Poul_Anderson" title="Poul Anderson">Poul Anderson</a>: <i>Das zerbrochene Schwert</i> (2002)</li>
<li><a href="Jeffrey_Eugenides" title="Jeffrey Eugenides">Jeffrey Eugenides</a>: <i><a href="Middlesex_(Eugenides)" title="Middlesex (Eugenides)">Middlesex</a></i> (2002)</li>
<li><a href="Carlos_Ruiz_Zaf%C3%B3n" title="Carlos Ruiz Zafón">Carlos Ruiz Zafón</a>: <i><a href="Der_Schatten_des_Windes" title="Der Schatten des Windes">Der Schatten des Windes</a></i> (2003, Roman)</li>
<li><a href="Dea_Loher" title="Dea Loher">Dea Loher</a>: <i>Tätowierung</i> (2004, Theaterstück)</li>
<li><a href="Helen_Dunmore" title="Helen Dunmore">Helen Dunmore</a>: <i>Der Duft des Schnees</i> (2004, Roman)</li>
<li><a href="Stieg_Larsson" title="Stieg Larsson">Stieg Larsson</a>: <i>Verblendung</i> (2005, Roman)</li>
<li><a href="Markus_Heitz" title="Markus Heitz">Markus Heitz</a>: <i>Der Krieg der Zwerge</i> (2005, Roman)</li>
<li><a href="Rainer_M._Schr%C3%B6der" title="Rainer M. Schröder">Rainer M. Schröder</a>: <i>Land des Feuers, Land der Sehnsucht</i> (2005, Roman)</li>
<li><a href="J._R._R._Tolkien" title="J. R. R. Tolkien">J. R. R. Tolkien</a>: <i><a href="Nachrichten_aus_Mittelerde" title="Nachrichten aus Mittelerde">Nachrichten aus Mittelerde</a>, <a href="Die_Kinder_H%C3%BArins" title="Die Kinder Húrins">Die Kinder Húrins</a></i> (posthum 2007)</li>
<li><a href="Meg_Rosoff" title="Meg Rosoff">Meg Rosoff</a>: <i><a href="So_lebe_ich_jetzt" title="So lebe ich jetzt">So lebe ich jetzt</a></i> (Drama, 2005)</li>
<li><a href="Monika_Feth" title="Monika Feth">Monika Feth</a>: <i>Der Mädchenmaler</i> (Roman, 2005)</li>
<li><a href="Norman_Mailer" title="Norman Mailer">Norman Mailer</a>: <i>Das Schloss im Wald</i> (2007)</li>
<li><a href="Mundstuhl" title="Mundstuhl">Mundstuhl</a>: <i>Wir werden morgens mit dem Bus geholt</i> (Lied, 2007)</li>
<li><a href="Heinrich_Steinfest" title="Heinrich Steinfest">Heinrich Steinfest</a>: <i>Mariaschwarz</i> (2008)</li>
<li><a href="Jonathan_Littell" title="Jonathan Littell">Jonathan Littell</a>: <i><a href="Die_Wohlgesinnten" title="Die Wohlgesinnten">Die Wohlgesinnten</a></i> (Roman, 2008)</li>
<li><a href="Reinhard_Jirgl" title="Reinhard Jirgl">Reinhard Jirgl</a>: <i>Die Stille</i> (Roman, 2009)</li>
<li>Tabitha Suzuma: <i>Forbidden</i> (Roman, 2011)</li>
<li><a href="Rammstein" title="Rammstein">Rammstein</a>: mit den Titeln <i><a href="Liebe_ist_f%C3%BCr_alle_da" title="Liebe ist für alle da">Wiener Blut</a></i>, <i><a href="Herzeleid_(Album)" title="Herzeleid (Album)">Laichzeit</a></i>, <i><a href="Sehnsucht_(Album)" title="Sehnsucht (Album)">Tier</a></i> und <i><a href="Sehnsucht_(Album)" title="Sehnsucht (Album)">Spiel mit mir</a></i></li>
<li><a href="Mirko_Bonn%C3%A9" title="Mirko Bonné">Mirko Bonné</a>: <i>Nie mehr Nacht</i> (Roman, 2013)</li></ul>
</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Film_und_Fernsehen">Film und Fernsehen</h2></div>
<p>In den folgenden Filmen und TV-Produktionen spielt „Inzest“ als Thema eine wichtige Rolle:
</p>
<ul><li><i><a href="Das_Schweigen" title="Das Schweigen">Das Schweigen</a></i> (1963), schwedisches Filmdrama von Ingmar Bergman (Schwarzweiß)</li>
<li><i><a href="Sandra_(1965)" title="Sandra (1965)">Sandra</a></i> (1965), italienisch-französisches Filmdrama von Luchino Visconti</li>
<li><i><a href="Syskonb%C3%A4dd_1782_(Geschwisterbett)" title="Syskonbädd 1782 (Geschwisterbett)">Syskonbädd 1782 (Geschwisterbett)</a></i> (1966), schwedischer Spielfilm von Vilgot Sjöman</li>
<li><i><a href="Inzest_(1970)" title="Inzest (1970)">Inzest</a></i> (1970), US-amerikanisch-britischer Spielfilm von John Newland mit Romy Schneider in der Hauptrolle</li>
<li><i><a href="Herzflimmern_(1971)" title="Herzflimmern (1971)">Herzflimmern</a> </i> (1971), französischer Spielfilm von Louis Malle</li>
<li><i><a href="Sasori_%E2%80%93_Den_of_the_Beast" title="Sasori – Den of the Beast">Sasori – Den of the Beast</a></i> (1973), japanischer Exploitationfilm von Shun’ya Itō</li>
<li><i><a href="Chinatown_(Film)" title="Chinatown (Film)">Chinatown</a></i> (1974), US-amerikanischer Spielfilm von Roman Polański</li>
<li><i><a href="La_Luna_(Film)" title="La Luna (Film)">La Luna</a></i> (1979), italienischer Spielfilm von Bernardo Bertolucci</li>
<li><i><a href="Taboo_(Pornofilm)" title="Taboo (Pornofilm)">Taboo</a></i> (1979), US-amerikanischer Pornofilm von Kirdy Stevens: Klassiker des Hardcorefilms</li>
<li><i><a href="Amor_Estranho_Amor" title="Amor Estranho Amor">Amor Estranho Amor</a></i> (1982), brasilianischer Spielfilm von Walter Hugo Khouri: erotisches Coming-of-Age-Drama</li>
<li><i><a href="Katzenmenschen_(1982)" title="Katzenmenschen (1982)">Katzenmenschen</a> </i> (1982), US-amerikanischer Horror- und Fantasy-Thriller von Paul Schrader, mit Nastassja Kinski</li>
<li><i><a href="H%C3%B6henfeuer_(Film)" title="Höhenfeuer (Film)">Höhenfeuer</a></i> (1985), Schweizer Spielfilm von Fredi M. Murer</li>
<li><i><a href="Charlotte_for_Ever" title="Charlotte for Ever">Charlotte for Ever</a></i> (1986), französischer Spielfilm von und mit Serge Gainsbourg</li>
<li><i><a href="Schlie%C3%9Fe_meine_Augen%2C_begehre_oder_t%C3%B6te_mich" title="Schließe meine Augen, begehre oder töte mich">Schließe meine Augen, begehre oder töte mich</a></i> (1991), englisches Filmdrama von Stephen Poliakoff</li>
<li><i><a href="Schlafwandler_(1992)" title="Schlafwandler (1992)">Schlafwandler</a></i> (1992), US-amerikanischer Horror-Film von Mick Garris, Drehbuch: Stephen King</li>
<li><i><a href="Der_Zementgarten_(1993)" title="Der Zementgarten (1993)">Der Zementgarten</a></i> (1993), britisch-französisch-deutsches Drama mit Charlotte Gainsbourg, Regie Andrew Birkin</li>
<li><i><a href="Spanking_the_Monkey" title="Spanking the Monkey">Spanking the Monkey</a></i> (1994), US-amerikanisches Familiendrama mit schwarzem Humor von David O. Russell</li>
<li><i> <a href="Verbotene_Liebe" title="Verbotene Liebe">Verbotene Liebe</a> </i> (1995–2015), deutsche Seifenoper. Unter anderem Liebesgeschichte zwischen Jan Brandner und seiner Zwillingsschwester Julia von Anstetten, welche kurz nach ihrer Geburt von ihrer Mutter Clarissa von Anstetten getrennt wurden.</li>
<li><i><a href="Engel_und_Insekten" title="Engel und Insekten">Engel und Insekten</a></i> (1995), US-amerikanisch-britisches Filmdrama von Philip Haas nach dem Roman <i>Morpho Eugenia</i> von A. S. Byatt</li>
<li><i><a href="Wer_hat_Angst_vor_Jackie-O.%3F" title="Wer hat Angst vor Jackie-O.?">Wer hat Angst vor Jackie-O.?</a></i> (1997), US-amerikanische Filmkomödie von Mark Waters nach dem Theaterstück <i>The House of Yes</i> von Wendy MacLeod</li>
<li>Inspector Barnaby: <i><a href="Inspector_Barnaby/Episodenliste#Pilotepisode" title="Inspector Barnaby/Episodenliste">Tod in Badger’s Drift / The Killings at Badger’s Drift</a></i> (1997), britische Krimiserie</li>
<li><i><a href="Sitcom_(Film)" title="Sitcom (Film)">Sitcom</a></i> (1998), französischer satirischer Film von François Ozon</li>
<li><i><a href="The_War_Zone" title="The War Zone">The War Zone</a></i> (1999), britisches Filmdrama von Tim Roth: sexueller Missbrauch eines Vaters an seiner Tochter</li>
<li><i><a href="Gottes_Werk_%26_Teufels_Beitrag" title="Gottes Werk &amp; Teufels Beitrag">Gottes Werk &amp; Teufels Beitrag</a></i> (1999), US-amerikanische Literaturverfilmung von Lasse Hallström nach dem Roman von John Irving</li>
<li><i><a href="Angel_Sanctuary" title="Angel Sanctuary">Angel Sanctuary</a></i> (2000), japanisches Anime von Kaori Yuki nach ihrer Manga-Serie</li>
<li><i><a href="Riekes_Liebe" title="Riekes Liebe">Riekes Liebe</a></i> (2001), deutsches Jugenddrama von Kilian Riedhof</li>
<li><i><a href="Tatort%3A_Der_dunkle_Fleck" title="Tatort: Der dunkle Fleck">Tatort: Der dunkle Fleck</a></i> (2002), deutscher Krimi von Peter F. Bringmann, Inzest als Mordmotiv</li>
<li><i><a href="Code_46" title="Code 46">Code 46</a></i> (2003), britischer Science-Fiction-Film von Michael Winterbottom: dystopische Liebesgeschichte zu Auswirkungen der Biotechnologie</li>
<li><i><a href="Die_Tr%C3%A4umer" title="Die Träumer">Die Träumer</a></i> (2003), italienischer Spielfilm von Bernardo Bertolucci</li>
<li><i><a href="Oldboy_(2003)" title="Oldboy (2003)">Oldboy</a></i> (2003), südkoreanischer Kinofilm von Park Chan-wook nach dem Manga <i>Old Boy</i> von Garon Tsuchiya und Nobuaki Minegishi</li>
<li><i><a href="Meine_Mutter_(Film)" title="Meine Mutter (Film)">Meine Mutter</a></i> (2004), französischer Spielfilm von Christophe Honoré nach dem Roman <i>Ma mère</i> von Georges Bataille</li>
<li><i><a href="The_Quiet_%E2%80%93_Kannst_du_ein_Geheimnis_f%C3%BCr_dich_behalten%3F" title="The Quiet – Kannst du ein Geheimnis für dich behalten?">The Quiet – Kannst du ein Geheimnis für dich behalten?</a></i> (2005), US-amerikanischer Spielfilm von Jamie Babbit</li>
<li><i><a href="Liebeskind_(Film)" title="Liebeskind (Film)">Liebeskind</a></i> (2005), deutscher Spielfilm von Jeanette Wagner</li>
<li><i><a href="Song_of_Songs_(2006)" title="Song of Songs (2006)">Song of Songs</a></i> (2006), britischer Spielfilm von Josh Appignanesi</li>
<li><i><a href="Tatort%3A_Wem_Ehre_geb%C3%BChrt" title="Tatort: Wem Ehre gebührt">Tatort: Wem Ehre gebührt</a></i> (2007), deutscher Krimi von Angelina Maccarone: Verbindung des alevitischen Glaubens mit Inzest</li>
<li><i><a href="Wilde_Unschuld" title="Wilde Unschuld">Wilde Unschuld</a></i> (2007), US-amerikanisch-spanisches Filmdrama von Tom Kalin nach dem wahren Fall von Barbara Daly Baekeland und ihrem Sohn</li>
<li><i><a href="How_to_Draw_a_Perfect_Circle" title="How to Draw a Perfect Circle">How to Draw a Perfect Circle</a></i> (2009), portugiesischer Spielfilm von <a href="Marco_Martins" title="Marco Martins">Marco Martins</a></li>
<li><i><a href="From_Beginning_to_End" title="From Beginning to End">From Beginning to End</a></i> (2009), brasilianischer Spielfilm von Aluizio Abranches: inzestuöse Liebesgeschichte zwischen zwei Halbbrüdern</li>
<li>Incendies (2010), kanadischer Spielfilm von Denis Villeneuve</li>
<li><i><a href="Yosuga_no_Sora" title="Yosuga no Sora">Yosuga no Sora</a></i> (2010), japanisches Anime.</li>
<li>Inspector Barnaby: <i><a href="Inspector_Barnaby/Episodenliste#Staffel_13" title="Inspector Barnaby/Episodenliste">Mord von Meisterhand / Master Class</a></i> (2010), britische Krimiserie</li>
<li><i><a href="Game_of_Thrones" title="Game of Thrones">Game of Thrones</a></i> (ab 2011), amerikanische Fantasy-Fernsehserie nach George R. R. Martin: Schwester und Bruder als Eltern des Kinderkönigs</li>
<li><i><a href="Das_dunkle_Nest" title="Das dunkle Nest">Das dunkle Nest</a></i> (2011), deutscher ZDF-Krimi von Christine Hartmann zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche</li>
<li><i><a href="Gestern_waren_wir_Fremde" title="Gestern waren wir Fremde">Gestern waren wir Fremde</a></i> (2012), deutscher Fernsehfilm von Matthias Tiefenbacher</li>
<li><i><a href="Top_of_the_Lake" title="Top of the Lake">Top of the Lake</a></i> (2012), australisch-britisch-amerikanische Mini-Krimiserie von Jane Campion und Gerard Lee</li>
<li><i><a href="Mein_Bruder_hei%C3%9Ft_Robert_und_ist_ein_Idiot" title="Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot">Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot</a></i> (2018), deutsches Drama von Philip Gröning</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Eheverbot" title="Eheverbot">Eheverbot</a> (Heiratsverbot)</li>
<li><a href="Bint_%CA%BFamm" title="Bint ʿamm">Parallelcousinenheirat</a> (zwei Elternteile des Brautpaars sind Brüder oder Schwestern)</li>
<li><a href="Kreuzcousinenheirat" title="Kreuzcousinenheirat">Kreuzcousinenheirat</a> (zwei Elternteile des Brautpaars sind Bruder und Schwester)</li>
<li><a href="Spenderkind" title="Spenderkind">Spenderkind</a> (und seine <a href="Halbgeschwister" class="mw-redirect" title="Halbgeschwister">Halbgeschwister</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jörg Klein: <cite style="font-style:italic">Inzest. Kulturelles Verbot und natürliche Scheu</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Studien zur Sozialwissenschaft</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>102</span>). Westdeutscher Verlag, Opladen 1991, ISBN 3-531-12229-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Inzest&amp;rft.au=J%C3%B6rg+Klein&amp;rft.btitle=Inzest.+Kulturelles+Verbot+und+nat%C3%BCrliche+Scheu&amp;rft.date=1991&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3531122290&amp;rft.place=Opladen&amp;rft.pub=Westdeutscher+Verlag&amp;rft.series=Studien+zur+Sozialwissenschaft" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Claude_L%C3%A9vi-Strauss" title="Claude Lévi-Strauss">Claude Lévi-Strauss</a>: <cite style="font-style:italic">Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft</cite>. Aus dem Französischen von <a href="Eva_Moldenhauer" title="Eva Moldenhauer">Eva Moldenhauer</a>. 3. Auflage. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-518-28644-9 (französische Erstausgabe 1948; der <a href="Ethnologe" title="Ethnologe">Ethnologe</a> Lévi-Strauss, 1908–2009, war Begründer des ethnologischen Strukturalismus und früher Vertreter einer <a href="Ethnosoziologie" title="Ethnosoziologie">Ethnosoziologie</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Inzest&amp;rft.au=Claude+L%C3%A9vi-Strauss&amp;rft.btitle=Die+elementaren+Strukturen+der+Verwandtschaft&amp;rft.date=2009&amp;rft.edition=3.&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783518286449&amp;rft.place=Frankfurt+am+Main&amp;rft.pub=Suhrkamp+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><a href="Judith_Lewis_Herman" title="Judith Lewis Herman">Judith Lewis Herman</a>: Father-Daughter Incest: With a New Afterword 2000 (englisch) Harvard University Press; Reprint Edition (5. Mai 2000), ISBN 978-0-674-00270-8</li>
<li>Debra Lieberman, John Tooby, Leda Cosmides: <i>Does Morality Have a Biological Basis? An Empirical Test of the Factors Governing Moral Sentiments Relating to Incest.</i> In: <i>Proceedings of the Royal Society</i>, London, 2003, Band&nbsp;270, S.&nbsp;819–826; <a href="https://doi.org/10.1098/rspb.2002.2290" class="extiw external" title="doi:10.1098/rspb.2002.2290">doi:10.1098/rspb.2002.2290</a>.</li>
<li><a href="David_Warren_Sabean" title="David Warren Sabean">David Warren Sabean</a>: <i>A Delicate Choreography: Kinship Practices and Incest Discourses in the West since the Renaissance</i>, De Gruyter Oldenbourg, Berlin / Boston 2023; <a href="https://doi.org/10.1515/9783111014548" class="extiw external" title="doi:10.1515/9783111014548">doi:10.1515/9783111014548</a>.</li>
<li><a href="Klaus_Thraede" title="Klaus Thraede">Klaus Thraede</a>: <i>Blutschande (Inzest).</i> In: <i><a href="Reallexikon_f%C3%BCr_Antike_und_Christentum" title="Reallexikon für Antike und Christentum">Reallexikon für Antike und Christentum</a></i>. Supplementband 2, Lieferung 9. Hiersemann, Stuttgart 2002, ISBN 3-7772-0218-5, Sp. 37–85</li>
<li><a href="Karl_Ubl" title="Karl Ubl">Karl Ubl</a>: <i>Inzestverbot und Gesetzgebung. Die Konstruktion eines Verbrechens (300–1100)</i>. De Gruyter, Berlin 2008; <a href="https://doi.org/10.1515/9783110210682" class="extiw external" title="doi:10.1515/9783110210682">doi:10.1515/9783110210682</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Incest?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Inzest</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Inzest" class="extiw external" title="wikt:Inzest">Wiktionary: Inzest</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Blutschande" class="extiw external" title="wikt:Blutschande">Wiktionary: Blutschande</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><span class="cite">Judith Fehrenbacher: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/die-heimat-im-anderen-suchen.1170.de.html?dram:article_id=219834"><i>Die Heimat im anderen suchen – Sträfliche Geschwisterliebe.</i></a> In: <i>Dossier.</i> <a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunk</a>, 5.&nbsp;Oktober 2012<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 2.&nbsp;Juli 2020</span> (Sendungstext: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/die-heimat-im-anderen-suchen-strafliche-geschwisterliebe-pdf.media.4d50522e73c62a8d550fab11474cd2e1.pdf">deutschlandfunk.de</a> [PDF: 143&nbsp;kB, 22&nbsp;Seiten]).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AInzest&amp;rft.title=Die+Heimat+im+anderen+suchen+%E2%80%93+Str%C3%A4fliche+Geschwisterliebe&amp;rft.description=Die+Heimat+im+anderen+suchen+%E2%80%93+Str%C3%A4fliche+Geschwisterliebe&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.deutschlandfunk.de%2Fdie-heimat-im-anderen-suchen.1170.de.html%3Fdram%3Aarticle_id%3D219834&amp;rft.creator=Judith+Fehrenbacher&amp;rft.publisher=%5B%5BDeutschlandfunk%5D%5D&amp;rft.date=2012-10-05">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><a href="%C3%87i%C4%9Fdem_Akyol" title="Çiğdem Akyol">Çiğdem Akyol</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-07/inzest-migranten-ehe/komplettansicht"><i>Inzest: Cousin und Cousine als Eltern.</i></a> In: <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a>.</i> 23.&nbsp;Juli 2012<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 2.&nbsp;Juli 2020</span> (zum Unwissen von Migrantenpaaren über Gefahren angeborener Krankheiten).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AInzest&amp;rft.title=Inzest%3A+Cousin+und+Cousine+als+Eltern&amp;rft.description=Inzest%3A+Cousin+und+Cousine+als+Eltern&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fgesellschaft%2Fzeitgeschehen%2F2012-07%2Finzest-migranten-ehe%2Fkomplettansicht&amp;rft.creator=%5B%5B%C3%87i%C4%9Fdem+Akyol%5D%5D&amp;rft.date=2012-07-23">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite">Dietmar Hipp: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/inzest-verherrlicht-romantisiert-geaechtet-a-540723.html"><i>Inzest: Verherrlicht, romantisiert, geächtet.</i></a> In: <i><a href="Spiegel_Online" class="mw-redirect" title="Spiegel Online">Spiegel Online</a>.</i> 11.&nbsp;März 2008<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 2.&nbsp;Juli 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AInzest&amp;rft.title=Inzest%3A+Verherrlicht%2C+romantisiert%2C+ge%C3%A4chtet&amp;rft.description=Inzest%3A+Verherrlicht%2C+romantisiert%2C+ge%C3%A4chtet&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fpanorama%2Fgesellschaft%2Finzest-verherrlicht-romantisiert-geaechtet-a-540723.html&amp;rft.creator=Dietmar+Hipp&amp;rft.date=2008-03-11">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><a href="Rolf_Cantzen" title="Rolf Cantzen">Rolf Cantzen</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=1969028/property=download/nid=660374/14bkkqa/swr2-wissen-20070329.rtf"><i>Es bleibt in der Familie – Zur Geschichte des Inzest.</i></a> (RTF: 13&nbsp;kB; 11&nbsp;Seiten) In: <i><a href="SWR2" class="mw-redirect" title="SWR2">SWR2</a>: Wissen-Manuskriptdienst.</i> 29.&nbsp;März 2007<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 2.&nbsp;Juli 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AInzest&amp;rft.title=Es+bleibt+in+der+Familie+%E2%80%93+Zur+Geschichte+des+Inzest&amp;rft.description=Es+bleibt+in+der+Familie+%E2%80%93+Zur+Geschichte+des+Inzest&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.swr.de%2Fswr2%2Fprogramm%2Fsendungen%2Fwissen%2F-%2Fid%3D1969028%2Fproperty%3Ddownload%2Fnid%3D660374%2F14bkkqa%2Fswr2-wissen-20070329.rtf&amp;rft.creator=%5B%5BRolf+Cantzen%5D%5D&amp;rft.date=2007-03-29">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite">Lukas, Schindler, Stockinger: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.univie.ac.at/Voelkerkunde/cometh/glossar/heirat/ab.htm"><i>Inzest.</i></a> In: <i>Interaktives Online-Glossar: Ehe, Heirat und Familie.</i> Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien, 1997<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 2.&nbsp;Juli 2020</span> (vertiefende Anmerkungen, mit Quellenangaben).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AInzest&amp;rft.title=Inzest&amp;rft.description=Inzest&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.univie.ac.at%2FVoelkerkunde%2Fcometh%2Fglossar%2Fheirat%2Fab.htm&amp;rft.creator=Lukas%2C+Schindler%2C+Stockinger&amp;rft.publisher=Institut+f%C3%BCr+Kultur-+und+Sozialanthropologie%2C+Universit%C3%A4t+Wien&amp;rft.date=1997">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Judith_Lewis_Herman" title="Judith Lewis Herman">Judith Lewis Herman</a>: <i>Father-Daughter Incest: With a New Afterword</i>. Harvard University Press, 2000, ISBN 0-674-00270-9 (englisch); Reprint Edition.</span>
</li>
<li id="cite_note-Shaw_1992-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Shaw_1992_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Brent D. Shaw: <i>Explaining Incest: Brother-Sister Marriage in Graeco-Roman Egypt.</i> In: <i>Man</i>, New Series, 1992, Band&nbsp;27, S. 267–299, Royal Anthropological Institute of Great Britain and Ireland, London (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-Hopkins_1980-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Hopkins_1980_3-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Keith Hopkins: <i>Brother-Sister Marriage in Roman Egypt.</i> In: <i>Comparative Studies in Society and History.</i> Volume 22, Issue 3, Society for Comparative Studies in Society and History, London / New York Juli 1980, S. 303–354 (englisch); <a href="https://doi.org/10.1017/S0010417500009385" class="extiw external" title="doi:10.1017/S0010417500009385">doi:10.1017/S0010417500009385</a>.<br>
<i>Siehe dazu:</i> Sofie Remijsen, Willy Clarysse: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://lirias.kuleuven.be/bitstream/123456789/208733/2/Journal"><i>Incest or Adoption? Brother-Sister Marriage in Roman Egypt Revisited.</i></a> (PDF; 86&nbsp;kB; 8 Seiten) In: <i>JRS 98</i>, 2008, S.&nbsp;53–61 (englisch), Leuwen; abgerufen am 8. Juli 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-Borger_1982-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Borger_1982_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Rykle_Borger" title="Rykle Borger">Rykle Borger</a>: <i>Akkadische Rechtsbücher. Der Codex Hammurapi.</i> In: <i><a href="Texte_aus_der_Umwelt_des_Alten_Testaments" title="Texte aus der Umwelt des Alten Testaments">Texte aus der Umwelt des Alten Testaments</a>.</i> Rechtsbücher, Band I. Random House, München 1982, §&nbsp;154, S. 61, §§&nbsp;157, 158, S. 62.</span>
</li>
<li id="cite_note-Sidler_1971-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Sidler_1971_5-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Nikolaus Sidler: <i>Zur Universalität des Inzesttabu. Eine kritische Untersuchung der These und der Einwände.</i> In: <i>Soziologische Gegenwartsfragen.</i> Neue Folge, Band&nbsp;36. Enke, Stuttgart 1971, ISBN 978-3-432-01701-3, S.&nbsp;96.</span>
</li>
<li id="cite_note-Wesendonk_1933-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Wesendonk_1933_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Otto_G%C3%BCnther_von_Wesendonk" title="Otto Günther von Wesendonk">Otto Günther von Wesendonk</a>: <i>Das Weltbild der Iranier</i>. Ernst Reinhardt, München 1933, S.&nbsp;108, 151, 239, 255.</span>
</li>
<li id="cite_note-Poetae_Graeci,221-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Poetae_Graeci,221_7-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Rudolf Kassel, Colin Austin (Hrsg.): <i><a href="Poetae_Comici_Graeci" title="Poetae Comici Graeci">Poetae Comici Graeci</a></i> (PCG), Fr.&nbsp;221, Walter de Gruyter, 1983&nbsp;ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-Institutiones,59–64-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Institutiones,59–64_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Gaius_(Jurist)" title="Gaius (Jurist)">Gaius</a>: <i><a href="Institutiones_Gai" title="Institutiones Gai">Institutiones</a></i>, I&nbsp;59–64;<br>
<i>Info:</i> Juristisches Anfängerlehrbuch, Mitte des 2. Jahrhunderts n.&nbsp;Chr.</span>
</li>
<li id="cite_note-Claudius,26.3-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Claudius,26.3_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Sueton" title="Sueton">Gaius Suetonius Tranquillus</a>: <i>De vita Caesarum: Claudius</i>, 26.3;<br>
<i>Info:</i> Kaiserbiographien, 120 n.&nbsp;Chr.</span>
</li>
<li id="cite_note-Theodosianus_3.12.1-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Theodosianus_3.12.1_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Kaiser Theodosius II., Kaiser Valentinian III.: <i><a href="Codex_Theodosianus" title="Codex Theodosianus">Codex Theodosianus</a></i>, 3.12.1; <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20121120095300/http://webu2.upmf-grenoble.fr/DroitRomain/Constitutiones/CTh03_mommsen.htm#12">lateinische Online-Version</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. November 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) webu2.upmf-grenoble.fr;<br>
<i>Info:</i> Spätantike Gesetzessammlung, 438 n.&nbsp;Chr.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">wiederholt nochmals in der <a href="Vulgarrecht" title="Vulgarrecht">vulgarrechtlichen</a>, nachtheodosianischen Überarbeitung der <i>institutiones</i>, der <i><a href="Epitome_Gai" title="Epitome Gai">Epitome Gai</a></i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-regulae_5.6-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-regulae_5.6_12-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Ulpian" title="Ulpian">Ulpian</a>: <i>regulae</i>, 5.6 [ohne weitere Angaben].</span>
</li>
<li id="cite_note-De_legibus_2.22-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-De_legibus_2.22_13-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Marcus_Tullius_Cicero" title="Marcus Tullius Cicero">Marcus Tullius Cicero</a>: <i><a href="De_legibus" title="De legibus">De legibus</a></i>, 2.22; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thelatinlibrary.com/cicero/leg2.shtml#22">thelatinlibrary.com</a> (lateinisch);<br>
<i>Info:</i> Philosophisches Werk, 51 v.&nbsp;Chr.</span>
</li>
<li id="cite_note-oratoria_7.8.3-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-oratoria_7.8.3_14-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Quintilian" title="Quintilian">Marcus Fabius Quintilianus</a>: <i>Institutio oratoria</i>, 7.8.3; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thelatinlibrary.com/quintilian/quintilian.institutio7.shtml#8">thelatinlibrary.com</a> (lateinisch). <a rel="nofollow" class="external text" href="http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Quintilian/Institutio_Oratoria/7D*.html#8">englische Übersetzung.</a> penelope.uchicago.edu;<br>
<i>Info:</i> Unterweisung in der Redekunst, etwa 90 n.&nbsp;Chr.</span>
</li>
<li id="cite_note-Annales_6.19-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Annales_6.19_15-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Tacitus" title="Tacitus">Publius Cornelius Tacitus</a>: <i><a href="Annales_(Tacitus)" title="Annales (Tacitus)">Annales</a></i>, 6.19 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.thelatinlibrary.com/tacitus/tac.ann6.shtml#6.19">lateinische Online-Version</a> in: <i>thelatinlibrary.com</i>);<br>
<i>Info:</i> Geschichtswerk, 120 n.&nbsp;Chr.</span>
</li>
<li id="cite_note-Ebner_963-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Ebner_963_16-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Constanze Ebner: <i>Incestus.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 5, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01475-4, Sp.&nbsp;963–964.</span>
</li>
<li id="cite_note-Theodosianus_3.12.3-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Theodosianus_3.12.3_17-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Kaiser Theodosius II., Kaiser Valentinian III.: <i><a href="Codex_Theodosianus" title="Codex Theodosianus">Codex Theodosianus</a></i>, 3.12.3 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20121120095300/http://webu2.upmf-grenoble.fr/DroitRomain/Constitutiones/CTh03_mommsen.htm#12">lateinische Online-Version</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. November 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) auf webu2.upmf-grenoble.fr).</span>
</li>
<li id="cite_note-Iuris_Civilis_12.3-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Iuris_Civilis_12.3_18-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Kaiser Justinian: <i><a href="Corpus_iuris_civilis" title="Corpus iuris civilis">Corpus iuris civilis</a>, Leges Novellae</i> 12.3, 89.15;<br>
<i>Info:</i> Gesetzeswerk, ab 534 n.&nbsp;Chr.</span>
</li>
<li id="cite_note-Reifenscheid_1982-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Reifenscheid_1982_19-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Vgl. Richard Reifenscheid: <i>Die Habsburger in Lebensbildern. Von Rudolf I. bis Karl I.</i> Graz u.&nbsp;a. 1982, S.&nbsp;264&nbsp;f., ISBN 3-222-11431-5.</span>
</li>
<li id="cite_note-Lieberman_2003-20"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Lieberman_2003_20-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lieberman_2003_20-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lieberman_2003_20-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lieberman_2003_20-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">
Debra Lieberman, John Tooby, Leda Cosmides: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20121108155732/http://artsci.wustl.edu/~pboyer/CEwebsite/Archive/Lieberman2003.pdf"><i>Does morality have a biological basis? An empirical test of the factors governing moral sentiments relating to incest.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. November 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 170&nbsp;kB) In: <i>Proceedings of the Royal Society.</i> Band&nbsp;270. London 2003, S. 819–826 (englisch, <a href="https://doi.org/10.1098/rspb.2002.2290" class="extiw external" title="doi:10.1098/rspb.2002.2290">doi:10.1098/rspb.2002.2290</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-Lévi-Strauss_1948,60-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Lévi-Strauss_1948,60_21-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a href="Claude_L%C3%A9vi-Strauss" title="Claude Lévi-Strauss">Claude Lévi-Strauss</a>: <i>Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft.</i> Paris 1948; zitiert nach: Frankfurt am Main 1981, S.&nbsp;60.</span>
</li>
<li id="cite_note-Lévi-Strauss_1948,61-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Lévi-Strauss_1948,61_22-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Claude Lévi-Strauss: <i>Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft.</i> Paris 1948; zitiert nach: Frankfurt am Main 1981, S.&nbsp;61.</span>
</li>
<li id="cite_note-Lévi-Strauss_1948,64-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Lévi-Strauss_1948,64_23-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Vgl. Claude Lévi-Strauss: <i>Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft.</i> Paris 1948; zitiert nach: Frankfurt am Main 1981, S.&nbsp;64.</span>
</li>
<li id="cite_note-Lévi-Strauss_1948,653-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Lévi-Strauss_1948,653_24-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Claude Lévi-Strauss: <i>Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft.</i> Paris 1948; zitiert nach: Frankfurt am Main 1981, S.&nbsp;653.</span>
</li>
<li id="cite_note-Lévi-Strauss_1948,648-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Lévi-Strauss_1948,648_25-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Claude Lévi-Strauss: <i>Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft.</i> Paris 1948; zitiert nach: Frankfurt am Main 1981, S.&nbsp;648.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Jörg Klein: <i>Inzest: Kulturelles Verbot und Natürliche Scheu.</i> (Studien zur Sozialwissenschaft) VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1991, S. 135</span>
</li>
<li id="cite_note-consang.net_2015-27"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-consang.net_2015_27-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-consang.net_2015_27-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Alan H. Bittles: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160211233044/http://www.consang.net/index.php/Global_prevalence"><i>Global Prevalence of consanguinity.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-position:center right!important;background-repeat:no-repeat!important}body.skin-minerva .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/OOjs_UI_icon_external-link-ltr-progressive.svg")!important;background-size:10px!important;padding-right:13px!important}body.skin-timeless .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a,body.skin-monobook .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/MediaWiki_external_link_icon.svg")!important;padding-right:13px!important}body.skin-vector .mw-parser-output .dewiki-iconexternal>a{background-image:url("./_mw_/Link.ernal-small-ltr-progressive.svg")!important;background-size:0.857em!important;padding-right:1em!important}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.consang.net%2Findex.php%2FGlobal_prevalence">Originals</a></span> vom 11. Februar 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.consang.net/index.php/Global_prevalence">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.consang.net/index.php/Global_prevalence">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.consang.net</span> In: <i>consang.net.</i> Australien 2015, abgerufen am 9. Juli 2020 (englisch);<br>Ebenda: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120302174519/http://www.consang.net/index.php/Summary"><i>Summary</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.consang.net%2Findex.php%2FSummary">Originals</a></span> vom 2. März 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/http://www.consang.net/index.php/Summary">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.consang.net/index.php/Summary">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.consang.net</span> (Zusammenfassung).</span>
</li>
<li id="cite_note-Koran_4,22,23-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Koran_4,22,23_28-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/henning/koran/chap004.html"><i>Der Koran – Vierte Sure: Die Frauen</i></a> im <a href="Projekt_Gutenberg-DE" title="Projekt Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a><br>
Siehe auch: <a href="Rudi_Paret" title="Rudi Paret">Rudi Paret</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140219032507/http://www.koransuren.de/koran/sure4.html"><i>Koran Sure 4, Die Frauen.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i>koransuren.de.</i> Deutsche Koran Übersetzung, [ohne Ortsangabe, vermutlich 1966], abgerufen am 19. Februar 2020;<br>
<i>Info:</i> Rudi Paret (1901–1983) war deutscher Philologe und Islamwissenschaftler; von ihm stammt die in Wissenschaftskreisen maßgebliche Übersetzung des Korans ins Deutsche.</span>
</li>
<li id="cite_note-telegraph_2010-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-telegraph_2010_29-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Henry Samuel: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/7085759/France-makes-incest-a-crime.html"><i>France makes incest a crime.</i></a> <a href="The_Daily_Telegraph" title="The Daily Telegraph">telegraph.co.uk</a>, 28. Januar 2010 (englisch); abgerufen am 8. Juli 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-Saudi-Arabien_2007-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Saudi-Arabien_2007_30-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20090115212230/http://www.gesine.net/gesine/news/news_volltext.cfm?id_nr=4129"><i>Saudi-Arabien: HIV-Pflichtest für Heiratswillige.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 15. Januar 2009 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) gesine.net (Originaldatum: 10. Juli 2007; abgerufen am 9. Juli 2013).</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=dra&amp;datum=1938&amp;page=596&amp;size=45"><i>ÖNB-ALEX - Deutsches Reichsgesetzblatt Teil I 1867-1945.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 5.&nbsp;November 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AInzest&amp;rft.title=%C3%96NB-ALEX+-+Deutsches+Reichsgesetzblatt+Teil+I+1867-1945&amp;rft.description=%C3%96NB-ALEX+-+Deutsches+Reichsgesetzblatt+Teil+I+1867-1945&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Falex.onb.ac.at%2Fcgi-content%2Falex%3Faid%3Ddra%26datum%3D1938%26page%3D596%26size%3D45">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a class="external text" href="https://de.wikisource.org/wiki/Strafgesetz_1852_(%C3%96sterreich)"><i>Strafgesetz 1852 (Österreich) – Wikisource.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 8.&nbsp;November 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AInzest&amp;rft.title=Strafgesetz+1852+%28%C3%96sterreich%29+%E2%80%93+Wikisource&amp;rft.description=Strafgesetz+1852+%28%C3%96sterreich%29+%E2%80%93+Wikisource&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fde.wikisource.org%2Fwiki%2FStrafgesetz_1852_%28%25C3%2596sterreich%29&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-Wittig_2009-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Wittig_2009_33-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
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<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120414174144/http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/407/407924.inzestverbot_ueberholt.html"><i>Inzestverbot überholt.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 14. April 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) gruene-bundestag.de, <a href="B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen" title="Bündnis 90/Die Grünen">Bündnis 90/Die Grünen</a>, Pressemitteilung, 12. April 2012; abgerufen am 19. Februar 2020.</span>
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<li id="cite_note-Piratenpartei_2012-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Piratenpartei_2012_37-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120417212354/http://www.piratenpartei.de/2012/04/13/piratenpartei-lehnt-inzestverbot-ab/"><i>Piratenpartei lehnt Inzestverbot ab.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 17. April 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Piratenpartei.de, Pressemitteilung, 13. April 2012, Berlin; abgerufen am 19. Februar 2020.<br>
<i>Kritik dazu:</i> Michael Kubiciel: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zis-online.com/dat/artikel/2012_6_677.pdf"><i>Das deutsche Inzestverbot vor den Schranken des EGMR – Die Entscheidung und ihre Folgen für die strafrechtswissenschaftliche Debatte.</i></a> (PDF; 128&nbsp;kB; 8 Seiten) In: <i>Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik</i> (ZIS), 2012, S.&nbsp;282-289; abgerufen am 8. Juli 2013.</span>
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<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-09/inzest-strafrecht-verbot-ethikrat"><i>Ethikrat will Geschwisterinzest entkriminalisieren.</i></a> In: <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a></i> Online vom 24. September 2014.</span>
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<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/justizministerium-will-ethikrat-nicht-folgen-inzest-bleibt-in-deutschland-verboten/10749928.html">Tagesspiegel.de: <i>Justizministerium will Ethikrat nicht folgen, Inzest bleibt in Deutschland verboten.</i></a></span>
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<li id="cite_note-BVerfG_2008-40"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-BVerfG_2008_40-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-BVerfG_2008_40-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">
<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20080226_2bvr039207.html"><i>BVerfG, 2 BvR 392/07 vom 26. Februar 2008, Absatz-Nr. (1 – 128).</i></a> <a href="Bundesverfassungsgericht" title="Bundesverfassungsgericht">Bundesverfassungsgericht</a>, Beschluss vom 26. Februar 2008, Az.&nbsp;2 BvR 392/07; bverfg.de; abgerufen am 8. Juli 2013.</span>
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<li id="cite_note-GfH_2008-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-GfH_2008_41-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Stellungnahme: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111202131850/http://www.gfhev.de/de/startseite_news/2008_GfH_Stellungnahme_Inzestverbot.pdf"><i>Eugenische Argumentation im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Inzestverbot.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 2. Dezember 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (PDF; 48&nbsp;kB; 2 Seiten) Stellungnahme der <a href="Deutsche_Gesellschaft_f%C3%BCr_Humangenetik" title="Deutsche Gesellschaft für Humangenetik">Deutschen Gesellschaft für Humangenetik</a> (GfH); gfhev.de, Bonn, 29. April 2008; abgerufen am 19. Februar 2020.</span>
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<li id="cite_note-bverfg.de-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-bverfg.de_42-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20080226_2bvr039207.html">http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20080226_2bvr039207.html</a></span>
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<li id="cite_note-SZ_2012-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-SZ_2012_43-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Helmut Kerscher: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/inzest-urteil-in-strassburg-warum-das-inzestverbot-widersinnig-ist-1.1331288"><i>Inzest-Urteil in Straßburg: Warum das Inzestverbot widersinnig ist.</i></a> <a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">sueddeutsche.de</a>, 13. April 2012; abgerufen am 8. Juli 2013.</span>
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<li id="cite_note-strafrecht.de_2011-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-strafrecht.de_2011_44-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Volltext: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/egmr/08/43547-08.php"><i>EGMR Nr. 43547/08 (5. Kammer) – Urteil vom 12. April 2011 (Stübing v. Deutschland).</i></a> Az.&nbsp;43547/08; hrr-strafrecht.de, 2011; abgerufen am 8. Juli 2013.</span>
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<li id="cite_note-Schmitt_2012-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Schmitt_2012_45-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
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Michael Kubiciel: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zis-online.com/dat/artikel/2012_6_677.pdf"><i>Das deutsche Inzestverbot vor den Schranken des EGMR – Die Entscheidung und ihre Folgen für die strafrechtswissenschaftliche Debatte.</i></a> (PDF; 128&nbsp;kB; 8 Seiten) In: <i>Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik</i> (ZIS), 2012, S.&nbsp;282–289; abgerufen am 8. Juli 2013.</span>
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<li id="cite_note-Renzikowski_2013-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Renzikowski_2013_46-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Siehe auch Joachim Renzikowski: <i>Inzest vor dem EGMR – Der Fall des Patrick S. – Möglichkeiten und Grenzen einer Menschenrechtsbeschwerde.</i> In: <i>Zeitschrift <a href="Jura_Studium_%26_Examen" title="Jura Studium &amp; Examen">Jura Studium &amp; Examen</a></i> (JSE), 2/2013, S.&nbsp;142&nbsp;ff. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeitschrift-jse.de/files/JSE-2-2013.pdf">Online-Version</a>: PDF; 1,6&nbsp;MB; abgerufen am 8. Juli 2013).</span>
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<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a213.html"><i>Art.&nbsp;213 Inzest StGB.</i></a> Schweizerisches Strafgesetzbuch; admin.ch, Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Stand am 1. Juli 2013; abgerufen am 8. Juli 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-Le_Temps_2010-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Le_Temps_2010_49-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100921065451/http://www.letemps.ch/Page/Uuid/10ba23fe-c29c-11df-a569-2385a4a9126b/D%C3%A9p%C3%A9naliser_linceste_nest_pas_une_bonne_id%C3%A9e"><i>«Dépénaliser l’inceste n’est pas une bonne idée».</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. September 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) In: <i><a href="Le_Temps_(Frankreich)" title="Le Temps (Frankreich)">Le Temps</a>.</i> 18. September 2010; abgerufen am 19. Februar 2020 (französisch).<br>
<i>Anriss:</i> „Professeur de droit pénal à l’Université de Genève, Robert Roth n’est pas convaincu par la proposition d’Eveline Widmer-Schlumpf de supprimer l’inceste du code pénal Justice“.</span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180426011854/https://www.ejpd.admin.ch/dam/data/bj/sicherheit/gesetzgebung/strafrahmenharmonisierung/bot-d.pdf"><i>Botschaft zur Harmonisierung der Strafrahmen und zur Anpassung des Nebenstrafrechts an das geänderte Sanktionenrecht</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 26. April 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>; PDF) Schweizerische Eidgenossenschaft, 2017, S. 26.</span>
</li>
<li id="cite_note-LGBl_1988-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-LGBl_1988_51-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze.li/chrono/1988037000"><i>Liechtensteinisches Landesgesetzblatt, Jahrgang 1988, Nr.&nbsp;37.</i></a> gesetze.li, 24. Juni 1987, ausgegeben am 22. Oktober 1988; abgerufen am 31. Mai 2022.</span>
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<li id="cite_note-LGBl_2001-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-LGBl_2001_52-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze.li/chrono/2001016000"><i>Liechtensteinisches Landesgesetzblatt, Jahrgang 2001, Nr.&nbsp;16</i>.</a> gesetze.li, Änderungen vom 13. Dezember 2000, ausgegeben am 1. Februar 2001; abgerufen am 31. Mai 2022.</span>
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<li id="cite_note-StGB_2013-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-StGB_2013_53-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Strafgesetzbuch (StGB): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze.li/konso/1988037000"><i>liStGB konsolidiert.</i></a> gesetze.li, 8. Februar 2013; abgerufen am 31. Mai 2022.</span>
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<li id="cite_note-Oberster_Gerichtshof_2011-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Oberster_Gerichtshof_2011_54-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gerichtsentscheidungen.li/default.aspx?z=wVgh5swljAnVir6bbwQitflS5ifthPv8YomJNxt9V7tJ96iLq38RrzhwroYdC6du118ABKJZlqIxeAJv_wWcc1KAarzQ_ySdagex2XREeRdGX-tCOWoIOr9EBik50AEdoh59FEIgkU4lASK6_8MT0fvMfeB5JEBMVkvIULm-eCX-bLu5u1BYAu7zMc7aoAfblK4C4So-vQKLS3llBjyV9QTUpxYA-dWcIqwDISGNTA2"><i>Fürstlicher Oberster Gerichtshof: Urteil 01 KG.2008.22.</i></a> Gerichtsentscheidungen.li, Gerichte des Fürstentums Liechtenstein, 6. Mai 2011; abgerufen am 19. Februar 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-Hinterhofer_2005-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Hinterhofer_2005_55-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Hubert Hinterhofer: <i>Strafrecht, Besonderer Teil II.</i> 4. Ausgabe, Facultas Verlag, 2005, ISBN 3-85114-881-9, S.&nbsp;86 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=Mxis4VPzqrwC&amp;pg=PA86&amp;q=gleichzusetzende#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).</span>
</li>
<li id="cite_note-Bertel_2010-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Bertel_2010_56-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
Christian Bertel, <a href="Klaus_Schwaighofer" title="Klaus Schwaighofer">Klaus Schwaighofer</a>: <i>Österreichisches Strafrecht. Besonderer Teil II.</i> 9. Ausgabe, Band&nbsp;2, Springer, 2010, ISBN 978-3-211-99398-9, S.&nbsp;60, Erläuterungen zu §&nbsp;201 (Vergewaltigung) über „Dem Beischlaf gleichzusetzende Handlungen“ (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=DLs9XyS7gIAC&amp;pg=PA60&amp;q=gleichzusetzende#v=onepage">Direktlink zur Seite 60</a> in der Google-Buchsuche).</span>
</li>
</ol></div>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
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